Hessische Filmförderung

Filme sind Kultur- und Wirtschaftsgut zugleich

Offenbach - Der Film ist nicht nur Kulturgut, sondern auch Wirtschaftsgut. Sich diesem Spannungsverhältnis zu stellen, ist eine der Aufgaben der Hessischen Filmförderung.

Film und neue Medien sind Wirtschaftszweige von zunehmender Bedeutung. Der Film war das Medium des 20. Jahrhunderts, heute gebrauchen Fachleute, wenn sie vom Film und von der Medienwirtschaft reden, den Begriff „Schwerindustrie des 21. Jahrhunderts“. Massentauglich sollen deren Produktionsergebnisse sein, aber auch einen Nischenmarkt bedienen können.

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Erfolgsparameter sind hohe Einschaltquoten bei TV-Eigenproduktionen und volle Kinosäle. Sie gelten als Gradmesser für die Akzeptanz beim Publikum - insbesondere im direkten Vergleich mit Blockbustern der Filmkonkurrenz aus der Traumschmiede Hollywood.

Sichtbar wird die Anerkennung filmischen Schaffens in Hessen durch die alljährliche Verleihung des Film- und Kinopreises in der Alten Oper in Frankfurt. Diesmal findet sie am 11. Oktober statt. Die Auszeichnungen werden von der Hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Eva Kühne-Hörmann (CDU), in Zusammenarbeit mit der Hessischen Filmförderung (HFF), der Filmförderung des Landes Hessen und des Hessischen Rundfunks verliehen.

Den Filmpreis erhalten Regisseure und Autoren von hervorragenden Filmen und Drehbüchern mit Hessenbezug. Kinokulturpreise honorieren besondere Leistungen sowie herausragendes kulturelles Engagement von kommerziellen wie kommunalen Kinos.

Der Film- und Kinopreis ist mit insgesamt 185.000 Euro dotiert und wird in fünf verschiedenen Kategorien vergeben. Hinzu kommt der undotierte Fernsehpreis, der vom Hessischen Rundfunk in Kooperation mit der Hessischen Filmförderung in den Kategorien „beste Schauspielerin“ und „bester Schauspieler“ ausgelobt wird.

hhr

Rubriklistenbild: © dpa

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