Noch „Länderboten“ gesucht

Offenbach - Mit dem Projekt „Länderboten“ wollen Künstler jeder in Offenbach vertretenen Nation eine Stimme geben. Denn die Stadt ist bekanntlich eine internationale Stadt, in der Menschen aus 156 Nationen miteinander leben.

Zum Büchner-Jahr in Offenbach haben die Künstler Anny Öztürk, Sibel Öztürk und Heiner Blum im Auftrag des Amts für Kulturmanagement ein Kunstprojekt entwickelt, das an den Kampf Georg Büchners für eine demokratische Gesellschaft erinnert und sich damit auseinandersetzt. Mit ihrem Projekt „Länderboten“ wollen die Künstler einer Bürgerin oder einem Bürger jeder Nation eine Stimme geben und somit ein imaginäres Parlament schaffen. Die Grundlage bilden Gespräche und Interviews, in denen Bürger Forderungen und Utopien formulieren, die von den Künstlern in grafischer Form umgesetzt werden.

Für das Projekt suchen die Künstler noch in Offenbach lebende Nationalitäten, die sich für Interviews zur Verfügung stellen. Diese können sich unter der Email anny_ozturk@yahoo.de melden. Hier eine Liste der gesuchten Nationalitäten.

Die Sammlung, die sich aus dem Projekt ergibt, wird ab Spätherbst in einem Buch vorgestellt. Ab 3. Dezember versammelt sich das in Bild und Kunst gesetzte „offenbacherische“ Parlament der Botschafter und Bilder in einer Ausstellung im Klingspormuseum. Begleitend zu dem Projekt soll auf nachdenkliche bis anarcho-punkige Art und Weise die Freiheit des Denkens gewürdigt werden.

Rubriklistenbild: © dpa

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