Lage der Metaller in Region ist dramatisch

Offenbach - (ku) Die Situation der Metall- und Elektrounternehmen in Stadt und Kreis Offenbach hat sich als Folge der internationalen Finanz- und Wirtschaftskrise weiter dramatisch zugespitzt. Eine Befragung von Hessenmetall bei Mitgliedsfirmen zeigt heftige Einbrüche bei den Aufträgen.

Die Lage sei schlimmer als noch im Herbst befürchtet, sagte Hans-Joachim Jungbluth, Geschäftsführer der Bezirksgruppe Offenbach-Hanau von Hessenmetall, unserer Zeitung. Die Situation im Maschinenbau sei katastrophal. Ähnlich düster sehe es bei den Automobilzulieferern aus, erklärte der Vorsitzende der Bezirksgruppe des Verbands der Metall- und Elektrounternehmen in Hessen, Wolfgang Huberti.

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Bisher geringer Abbau von Jobs bei Metallern

Der Auftragseingang sei zusammengebrochen, berichtete Jungbluth weiter. Die allgemeine Geschäftslage werde von den Betrieben als schlecht eingestuft. Zudem erwarte die Mehrheit der Firmen sinkende Umsätze. Bisher ist die Zahl der Beschäftigten nur geringfügig reduziert worden, wie die Umfrage unter den Mitgliedsfirmen ergab. Vor allem Zeitarbeiter sind demnach nach Hause geschickt worden. Allerdings befürchtet Jungbluth einen weiteren Jobabbau, wenn sich die wirtschaftliche Lage nicht ändert. Für 2009 erwarten die Firmen nicht viel Positives, berichtete Huberti. Er zeigte sich ebenso wie Jungbluth auch für das nächste Jahr skeptisch.

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