100 Millionen Euro aus dem Hochschulbau-Investitionsprogramm

Landesregierung ermöglicht HfG-Neubau auf Hafeninsel

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Offenbach/Frankfurt - Der Umzug der Hochschule für Gestaltung (HfG) auf die Hafeninsel wird konkreter. In den Jahren 2021 bis 2026 sollen 100 Millionen Euro aus dem Hochschulbau-Investitionsprogramm II (HEUREKA-II) fließen. Auch in einen Neubau für die Hochschule für Musik und Darstellende Kunst wird investiert.

Die Planung stehe erst am Anfang; Ziel sei es, die wirtschaftlichste und beste Lösung für die HfG zu finden, sagte der hessische Wissenschaftsminister Boris Rhein (CDU) heute in Offenbach. HfG-Präsident Bernd Kracke ist „sehr glücklich über die Entscheidung“, der hessischen Landesregierung, den Neubau auf der Hafeninsel zu ermöglichen. Insgesamt sollen 100 Millionen Euro fließen. Derzeit ist die HfG noch im Isenburger Schloss und in den Räumen der früheren Werkkunstschule untergebracht. „Ein Gesamtneubau ist die beste Lösung zur Positionierung von Lehre und Forschung der HfG in der internationalen Hochschullandschaft. Auch für die Region ist das eine wichtige Entwicklung, die die Attraktivität Hessens beziehungsweise des Rhein-Main-Gebiets als Kreativstandort enorm verstärkt“, ergänzte Kracke.

Rhein hatte heute zudem bekannt gegeben, dass die Landesregierung den Neubau der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (HfMDK) auf dem Kulturcampus in Frankfurt Bockenheim ermöglicht. Ziel der Landesregierung war es, gemeinsam mit der Stadt Frankfurt die Idee des Kulturcampus weiter zu verfolgen. Hier stehen ebenfalls 100 Millionen Euro für die Baumaßnahmen zur Verfügung. Auf dem Areal sollen den bisherigen Plänen zufolge neben Kultureinrichtungen und Büros auch 1200 Wohnungen und rund 140 Wohnheimplätze für Studenten entstehen. „Das ist nicht nur ein bedeutender Meilenstein für unsere Kunsthochschule sondern auch ein wichtiges Signal für den Kulturcampus“, sagte Rhein. Der Wunsch einiger Offenbacher nach einer gemeinsamen Einrichtung auf der Hafeninsel hat sich damit jedoch zerschlagen. Beim Hochschulbau-Investitionsprogramm (HEUREKA-II) handelt es sich um ein Milliardenprojekt.  

Rundgang durch die Hochschule für Gestaltung

wac/dr

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