Ordnungsamt kündigt weitere regelmäßige Kontrollen an

Langer Atem im Kampf gegen Altmetallsammler

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Mit Metallgegenständen beluden Sammler diesen Transporter.

Offenbach - In einer abendlichen Aktion konzentrierte sich das Ordnungsamt auf Altmetallsammler, die den Unrat, den Anwohner zur Abholung durch die Müllabfuhr bereitstellen, versilbern wollen.

Besonderes Augenmerk galt gewerblich tätigen Personen, die hauptsächlich dafür verantwortlich sind, dass der städtische Dienstleister ESO am Abfuhrtag lediglich zerpflückten Schrott findet. Die Offenbacher Abfallsatzung untersagt jedoch grundsätzlich, Gegenstände aus Sperrmüllablagerungen zu entnehmen. Dies gilt auch für gewerblich Tätige.

Vor allem rund um die Hermann-Steinhäuser-Straße herrschte rege Betriebsamkeit. Neben einzelnen Passanten, die den Unrat nach Brauchbarem durchsuchten, wurden mehrere gewerbliche Sammler beobachtet, wie sie Metallgegenstände in ihre Kleintransporter luden. Davon, dass sie aus Zivilfahrzeugen von Kräften des Ordnungsamts observiert wurden, ahnten sie nichts.

Verfolgung durch die Zivilbeamten

Nach kurzer Verfolgung durch die Zivilbeamten konnten drei Kleintransporter von hinzugezogenen Fahrzeugen der Stadtpolizei gestoppt werden. Neben Bußgeldern in dreistelliger Höhe wegen des Verstoßes gegen die Abfallsatzung müssen die Altmetallsammler mit Anzeigen durch das Regierungspräsidium Darmstadt rechnen. Als gewerbliche Sammler hätten sie die Beförderung von Altmetall dort anzeigen müssen. Weiter sind Fahrzeuge, die Abfälle transportieren, deutlich sichtbar mit A-Schildern zu versehen.

Nach Abschluss der Kontrolle wurden die drei Fahrzeuge zum Wertstoffhof eskortiert und die gesammelten Gegenstände unter Aufsicht der Beamten abgeladen. Das Ordnungsamt kündigt weitere Kontrollen in regelmäßigen Abständen an.

mt

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