Leser an die Paddel

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Die Ausrüstung fürs siebte Drachenbootrennen der SG Wiking steht parat, gesucht werden noch neue Teams fürs freudige Wettpaddeln mit Trommeln und Drachenköpfen.

Offenbach - (tm) Die Trommelfelle sind gespannt, die Boote frisch lackiert, die Drachenköpfe auf Hochglanz gebracht: Zum siebten Drachenbootrennen ruft die Sportgemeinschaft Wiking Offenbach gemeinsam mit der Stadt für das letzte Juniwochenende (27./28.) auf.

Besonders willkommen sind weitere Teilnehmer am „Beginners-Cup“.

In Polen heißt es: „Wenn kein Wind weht, dann rudere“. Damit man einem Wassersportverein nicht nachsagen kann, er könne nicht zwischen rudern und paddeln unterscheiden, stellen die Wikinger klar, dass im Sprichwort zwar vom Rudern die Rede ist, in einem Drachenboot aber natürlich gepaddelt wird. In beiden Fällen aber, so die Verantwortlichen aus dem Bootshaus am Nordring, komme es darauf an, sich nicht auf Hilfe von außen zu verlassen, sondern durch eigenen Einsatz sein Boot ins Ziel zu bringen.

Die Planungen sind weitgehend abgeschlossen, alle Genehmigungen liegen vor. Nun sind Vereine, Betriebe, Institutionen, Schulen und Freundeskreise aufgefordert, durch ihre Meldung den sportlichen Wettkampf zu beleben.

Leser unserer Zeitung, die zu keiner Mannschaft gehören, haben wieder die Möglichkeit, in ein Offenbach-Post-Boot zu steigen. Wer daran Interesse hat, meldet sich unter 06074/93733 bei Manfred Reissmann oder via E-Mail über dragoncup2009@sgwiking.de.

Die Regatta zwischen Isenburger Schloss und Lilipark hat sich hat sich nicht nur bei Drachenbootsportlern einen ausgezeichneten Ruf erworben. Gelobt wird die gute Organisation, die zulässt, was den Offenbacher Dragon-Cup ausmachen soll: viel Spaß beim gemeinsamen sportlichen Einsatz, eine Herausforderung, die durch echtes Teamwork gemeistert wird.

Für die Meldungen langjähriger Teilnehmer muss sicher nicht intensiv geworben werden und so richtet sich dieser Aufruf speziell an neue Teams. Für sie gibt es den „Beginners-Cup“. Mannschaften mit entsprechenden Vorerfahrungen starten im „Fun-Cup“, regelmäßig trainierende Teams im „Sports-Cup“.

„Es gibt nur eine einzige Hürde“,weiß Regattaleiter Manfred Reissmann: „Eine Mannschaft besteht aus 18 Paddlern, mindestens vier davon müssen weiblich sein. Die gilt es zu begeistern. Ein Trommler, der in der Bootsspitze sitzt und den Rhythmus vorgibt, dürfte wohl auch zu finden sein“.

Das vollständige Equipment für Training und Wettkampf stellt der Verein zur Verfügung. Er sorgt auch für erfahrene Steuerleute. „Nach einer kurzen Einweisung an Land geht es gleich ins Boot“, erklärt Stefan Schwarz, der den umfangreichen Trainingsbetrieb am Wiking-Bootshaus koordiniert und viel Erfahrung mit Neueinsteigern gesammelt hat. „Wenn wir nach einer Stunde wieder am Steg anlegen, sind zwar nicht mehr alle T-Shirts und Hosen trocken, aber 18 Individualisten haben erkannt, dass nur über Gemeinsamkeit und Abstimmung das Boot schneller wird. Das ist eine nachhaltige Erfahrung!"

Die Veranstalter hoffen auf viele neue Mannschaften beim 7. Offenbacher-Dragon-Cup. Firmeninhabern, Abteilungsleitern, Betriebsräten, Lehrern, Gruppenleitern oder Vereinsvorsitzenden wird versichert, dass neben dem sportlichen Teil beim Drachenbootrennen das Feiern nicht zu kurz kommt. Für Speis und Trank, musikalische Unterhaltung und Kinderanimation ist gesorgt. Dass die Rennen auf dem Main von vielen Zuschauern verfolgt werden, ist bei dem hohen Spaßfaktor sicher. 

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