Peter Schneider eröffnet Badesaison

Der Bürgermeister geht baden

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Vor der Saisoneröffnung hat die Stadt sehr viel für die Aufenthaltsqualität in diesem einzigartigen Naturschutzgebiet getan.

Offenbach - Mit dem Schlager avancierte Conny Froboess 1951 zum Kinderstar: Pack die Badehose ein. . . Das beherzigt Bürgermeister Peter Schneider am 1. Mai, wenn er zum Start der offiziellen Badesaison in den Schultheisweiher gleitet.

Um vom ersten Tag an den größtmöglichen Badespaß im Bürgeler Mainbogen zu gewährleisten, laufen die finalen Vorbereitungen. Das Wichtigste: Die Qualität des Badegewässers soll durch Einbringen von Eisensulfat erhalten bleiben. Es bindet auf chemische Weise Phosphor – ein wissenschaftlich erprobtes Verfahren. Ziel ist, die Wachstumsbedingungen für Wasserpflanzen (aquatische Makrophyten) als Gegenspieler von Blaualgen (Cyanobakterien) weiterhin positiv zu fördern und damit eine hervorragende Badegewässerqualität zu sichern. Die Europäische Union hat dem Schultheisweiher im vergangenen Jahr eine „ausgezeichnete“ Badequalität attestiert – die höchste Auszeichnung.

Verteilt wurde die flüssige Substanz (6800 Liter) von zwei Booten, welche die zehn Hektar große Seefläche zweifach überfahren haben. Die Maßnahme ist von der Oberen Naturschutzbehörde und der Oberen Wasserbehörde des Regierungspräsidiums Darmstadt genehmigt. Kosten: 27 000 Euro. Die Aktion soll im April nächsten Jahres wiederholt werden, teilt das Umweltamt mit. Wie in den Vorjahren eröffnet Bürgermeister Peter Schneider mit einem „Anschwimmen“ die Badesaison am Schultheisweiher, und zwar am Freitag, 1. Mai, 10 Uhr. „Ich freue mich schon sehr auf die neue Saison“, so Schneider. „Wir sind vorbereitet – jetzt muss das Wetter seine Hausaufgaben für 2015 machen!“

Badeaufsicht von 10 bis 20 Uhr

Das Baden ist im öffentlichen Teil bis 15. September möglich. Für die Sicherheit ist täglich von 10 bis 20 Uhr eine Badeaufsicht, von 10 bis 22 Uhr eine Geländeaufsicht an Ort und Stelle. Darüber hinaus wurde zur Vorbereitung der Badesaison die südliche Grenze des Naturschutzgebiets durch Baumstämme gekennzeichnet, die das verbotswidrige Parken verhindern sollen. Wege und öffentliche Plätze wurden freigeschnitten und sehen ansprechend aus, so dass sie zum Verweilen einladen. Außerdem hat die gemeinnützige Gesellschaft Naviduo den Sand am Strand gesiebt und gereinigt. Die Wasserqualität prüft regelmäßig ein unabhängiges Labor nach den Kriterien der hessischen Verordnung über die Qualität und die Bewirtschaftung der Badegewässer. Die Beurteilung der Messwerte nimmt das Stadtgesundheitsamt vor.

Aktuelle Messergebnisse gibt es während der Badesaison auf http://shuu.de/pT1.

mk

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