Lichterfest im Büsingpark

Besucherzahl begrenzt und Eintritt fällig

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Offenbach - Was vor einigen Wochen aus Sicherheitsgründen als theoretische Möglichkeit angedacht war, ist nun beschlossene Sache: Beim diesjährigen Lichterfest, das am Samstag, 2. August, stattfindet, wird erstmals die Zahl der Besucher begrenzt.

Bei etwa 7.000 Gästen soll dicht gemacht werden. Und es wird Eintritt erhoben. Entsprechende Eintrittsbändchen gibt es ab Freitag, 13. Juni, im OF-Infocenter sowie an bekannten Vorverkaufsstellen. Einzelpersonen zahlen zwei, Familien fünf Euro. An der Abendkasse sind drei beziehungsweise sieben Euro fällig.

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Zwei Euro für die Sicherheit

Die Entscheidung sei ihm nicht leicht gefallen, beteuert Veranstalter Matthias Müller, Geschäftsführer der Offenbacher Stadtinformation GmbH (OSG). Aber Sicherheitsvorschriften und unerwünschte Vorfälle in der Vergangenheit hätten zu diesem Schritt gezwungen. Zu viele Menschen seien zuletzt auf das Gelände im Büsingpark geströmt – „ein Problem nicht nur für jene Besucher, die das Sommerkonzert in Ruhe genießen wollten, sondern auch für Feuerwehrleute und Sanitäter, die im Notfall schnell am Einsatzort sein müssen“, so Müller. Die Stadt sei gesetzlich dazu verpflichtet, Rettungswege freizuhalten.

Veranstalter Müller erinnert an den Brand eines Kerzenmotivs vor zwei Jahren, den man nur unter großem Aufwand habe löschen können. Darüber hinaus habe es 2013 erstmals Beschwerden über Lärmbelästigung durch andere Besucher gegeben. Müller: „Wir mussten jetzt reagieren, um den ursprünglichen Charakter des Lichterfestes in Verbindung mit dem Konzert der Neuen Philharmonie Frankfurt zu bewahren.“

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Für die nun notwendigen Einlasskontrollen, so Matthias Müller weiter, hätten bereits Offenbacher Vereine ihre Dienste angeboten. „Ihre Unkosten werden durch die Entgelte der Besucher gedeckt“, erläutert er. Zusätzlich werde ein Sicherheitskonzept erarbeitet, das mehr Rettungskräften und erstmals auch die Sperrung der Berliner Straße in Höhe des Büsingparks vorsehe.

„Das ist aus unserer Sicht die verträglichste Lösung. Denn alle Alternativen wie eine Verlegung etwa in den größeren Leonhard-Eißnert-Park hätten das Fest in seiner jetzigen Form zerstört“, meint der OSG-Chef.

mad

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