Linksabbiegen ermöglichen

Freie Wähler fordern Lösung für Q-Parkhaus

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Offenbach  - Der Marktplatzumbau ist fest geplant. Und damit eine Neuordnung des Verkehrs an zentraler Stelle. Es wird sich zeigen, ob die knifflige und für viele Autofahrer nicht ganz einleuchtende Situation am Parkhaus Q-Park (ehemals Kleider-Frei) geändert wird. Nach einem Artikel in unserer Zeitung nehmen sich die Freien Wähler des Themas an.

Die Situation ist bekannt und von der Redaktion breit dargestellt. Vom Isenburger Schloss kommend ist das Linksabbiegen ins Parkhaus nicht gestattet. Die Freien Wähler überzeugten sich an Ort und Stelle. Fraktionsvorsitzende Annette Schroeder, Vorstandsvorsitzender Ulrich Stenger sowie stellvertretender Vorsitzender Jürgen Rupp und Kassenwart Holger Horster waren sich einig, dass es so nicht bleiben kann, da „ein Anfahren des Parkhauses über die Mainstraße, Schlossstraße und Berliner Straße so nicht möglich ist“. Die nächste Wendemöglichkeit bestehe erst bei der Marien-/Feldstraße. Dort müssen einige unterschiedlich, zeitgeschaltete Ampeln passiert werden, um sodann an der Marienstraße/Feldstraße zu wenden und wiederum Richtung stadteinwärts zu dem Parkhaus zu gelangen. Dass das Linksabbiegeverbot von einigen Bürgern so nicht wahrgenommen werde, zeige der Bericht in der Offenbach-Post.

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Es sei nicht zielführend, dort einen Ordnungspolizisten zu positionieren, der alle aufschreibe. Beim Ortstermin stellte die FW fest: Nur wenige halten sich an die Regelung und behindern durchs Linksabbiegen den fließenden Verkehr. „Es sollte, ja muss eine Lösung gefunden werden, die ein ordnungsmäßiges Linksabbiegen ermöglicht, zumal es sich um ein Parkhaus handelt, das relativ breite Parkflächen aufweist“, so Annette Schroeder. Auf den dort ansässigen Einzelhandel, die Gastronomie sowie auf den Wochenmarkt wirke sich das Verbot negativ aus, findet Vorsitzender Ulrich Stenger.

Parkhaustest in Offenbach (2013)

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Schroeder will sich in der Koalition dafür stark machen, „dass diese Entscheidung nochmals zur Diskussion gestellt wird mit dem Ziel, für alle Beteiligten eine Lösung zu finden“.

mk

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