Männche erkennt eine „Ignorierung“

+
In der Theorie des englischen Landschaftsgartens haben die Wege eine wichtige Funktion: Wie ein Erlebnispfad erschließen sie dem Spaziergänger den Park in seiner ganzen Vielfalt.

Rumpenheim (mk) - Eine Sorge hat Tobias Männche weniger: Die Stadt hat es mit langer Anlaufzeit geschafft, dass der Türkische Tempel im Schlosspark einen neuen grün-weißen Anstrich erhält. Doch der CDU-Stadtverordnete gönnt der Verwaltung keine Atempause.

Er sorgt sich weiterhin um den Park im Stil eines englischen Landschaftsgarten. „Was geschieht mit der Zarenlinde?“, fragt er nach einem herbstlichen Spaziergang und richtet eine umfassende Anfrage an den Magistrat.

Männche erläutert, dass nach einem Parlamentsbeschluss für ein Pflegekonzept im Sommer 2010 die Erschließung der Zarenlinde mit einer Rundbank in der Prioritätenliste ganz vorn gestanden habe und Gelder bereitgestellt worden seien. „Geschehen ist hier aber offensichtlich bisher nichts“, kritisiert der Unionspolitiker. Männche will nunmehr in einer parlamentarischen Anfrage in Erfahrung bringen, worin die Hinderungsgründe für die Nichtumsetzung des Beschlusses liegen. Weiter verlangt er Auskunft darüber, wie die Erlöse des jüngsten Mittelaltermarktes verwendet wurden.

Männche: „Ich bin gespannt, was der Magistrat zu einer weiteren Ignorierung von Beschlüssen zum Rumpenheimer Schlosspark zu berichten hat. Ich befürchte, dass auch in Zukunft in solchen Angelegenheiten dem Magistrat auf die Sprünge geholfen werden muss. Beim ersten Studium des Haushaltsplanentwurfes 2012 habe ich an keiner Stelle konkrete Aussagen zum Schlosspark gefunden. Dies wird gesondert zu diskutieren sein.“ Momentanktuell ist er gespannt, wer die Verantwortung dafür trägt, dass ausgerechnet an der Parkmauer Schlossgartenstraße ein Altkleidercontainer aufgestellt wurde.

Kommentare