CDU: Mangelnde Neutralität

Offenbach - Offiziell vorgestellt wird er am nächsten Mittwoch, in der Kritik steht er schon vorher: Dr. Wolfgang Christian, der neue Ombudsmann der Mainarbeit.

Der Nachfolger des im vergangenen Jahr gestorbenen Wilhelm Uhl ist für die CDU eine Fehlbesetzung. Mehr noch: Mit Christian als Streitschlichter zwischen der Hartz -IV-Behörde und deren Kunden habe man den Bock zum Gärtner gemacht, schreibt Fraktionschef Peter Freier in der jüngsten Ausgabe der Unions-Postille „CDU-Kurier“.

Als jahrelanges Fraktionsmitglied der Linken im Stadtparlament sei beim neuen Ombudsmann die erforderliche Neutralität nicht gewährleistet. Denn die Linken, so Freier weiter, verstünden sich als Anwälte der Hilfeempfänger, nähmen dabei bewusst die Rolle des Gegners der Mainarbeit-Geschäftsführung ein und würden unkritisch die oftmals überzogenen Forderungen der Leistungsbezieher vertreten. Freier: „Aus diesem Umfeld stammt Dr. Wolfgang Christian.“ Der neue Ombudsmann, der in der Dezembersitzung des Stadtparlaments gewählt wurde, bietet wie sein Vorgänger künftig jeden Mittwoch zwischen 14 und 16 Uhr im Rathaus (Raum 1115) Sprechstunden für Kunden des Jobcenters an.

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(mad)

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