Gutachterausschuss legt neue Werte vor

Mainwiesen sind Offenbachs teuerstes Pflaster

Offenbach - Wo befindet sich Offenbachs wertvollster Baugrund? Eine Frage, die der Gutachterausschuss für Immobilienwerte alle zwei Jahre beantwortet. Am 17. Februar hat das Gremium aktuelle Bodenrichtwerte zum Stichtag 1. Januar 2016 ermittelt.

Im Vergleich zu 2014 wurde für Wohnbauflächen – individuell und mehrere Geschosse – eine Steigerung um zehn Prozent ermittelt. Grundlage sind immer vorliegenden Verkaufsverträge. Um die Eingangsfrage zu beantworten: Offenbacher momentan teuerstes Pflaster ist das mit Flussblick gesegnete Gebiet „Zu den Mainwiesen“ am westlichen Rand des Stadtteils Rumpenheim. Dort stieg der Bodenrichtwert seit 2014 um 25 Prozent. Mit 590 Euro pro Quadratmeter ist er der höchste für den individuellen Wohnungsbau im Stadtgebiet.

Zum Vergleich: In dem als „An den Eichen“ vermarkteten Baugebiet „Waldheim-Süd, südlicher Teil“ liegt der Richtwert bei 390 Euro, das sind 20 Euro und damit keine zehn Prozent mehr als vor zwei Jahren. Der Teilmarkt der gemischt genutzten Flächen muss sich mit einer Wertzunahme von fünf Prozent begnügen. Für gewerbliche Bauflächen, Dienstleistungsflächen in Kerngebieten, Bauerwartungsland, Rohbauland und Erholungs- und Freizeitgrundstücke bleibt alles beim Alten. Der Richtwert für die landwirtschaftliche Flächen ist leicht von sechs auf fünf Euro gesunken.

Die neuen Bodenrichtwerte liegen ab 5. April für einen Monat im zwölften Obergeschoss des Rathauses, Zimmer 1206, zur Einsichtnahme aus. Öffnungszeiten sind montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und mittwochs zusätzlich von 13 bis 16 Uhr. Die Geschäftsstelle des Gutachterausschusses ist beim Vermessungsamt der Stadt eingerichtet.

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tk

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