„manroland“ vor Verkauf?

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Bei „manroland “ gibt es Spekulationen um einen neuen Investor.

Offenbach (ku) - Der Offenbacher Druckmaschinenhersteller „manroland“ befindet sich offensichtlich in einer schwierigen Phase. Nach Informationen unserer Zeitung ist auch ein Verkauf nicht mehr ausgeschlossen.

Offiziell wird zur Begründung einer bereits seit Oktober verordneten Kurzarbeit für 500 von 1900 Mitarbeitern von einer „instabilen Auftragslage“ gesprochen, ausgelöst durch die nachlassende Nachfrage in China. Gestern machte sogar das Gerücht die Runde, das Traditionsunternehmen habe Insolvenz anmelden müssen. Das bestätigte sich auf Nachfrage nicht.

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Doch auch so scheint „manroland“ vor einschneidenden Veränderungen zu stehen, nämlich der Übernahme durch einen neuen Investor.
Gesamtbetriebsratsvorsitzender Jürgen Bänsch sagte: „Ich weiß, dass es Gespräche mit Investoren gibt.“ Dass Verhandlungen schon nächste Woche abgeschlossen sind, ist unwahrscheinlich, da ursprünglich angesetzte Treffen von Aufsichtsrat und Wirtschaftsausschuss verschoben wurden. Der Druckmaschinenhersteller gehört seit 2006 Allianz Capital Partners. Die Versicherungs-Tochter hatte das Investment von Anfang an nicht als dauerhaft eingestuft.

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