Matha folgt auf Lindauer

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Daniela Matha

Offenbach ‐ Die CDU fand kein Gehör mit ihrer Forderung, für die Hafen-Entwicklung einen Planungs-Fachmann als neuen Geschäftsführer für drei Töchter der Stadtwerke Holding (SOH) zu holen. Von Thomas Kirstein

Brauche man nicht, sagt der oberste SOH-Chef Peter Walther, weil ohnehin schon kontinuierlich und eng mit externen Spezialisten zusammengearbeitet werde. Also folgt, wie abzusehen, die bisherige Prokuristin ihrem kürzlich vom Magistrat geschassten Chef Dieter Lindauer: Daniela Matha ist die neue Geschäftsführerin der Stadtwerke-Tochterfirmen OPG, Mainviertel und Sport- und Freizeit GmbH.

Der Magistrat hat die 40-jährige am Mittwoch bestellt und damit auch eine preisgünstige Lösung gefunden. Das Salär der Diplom-Bauingenieurin soll Welten unter dem Gehalt liegen, das der finanziell dem eigentlichen SOH-Boss gleichgestellte Lindauer hätte einstreichen können - bei ihm war die Rede von 160.000 Euro im Jahr plus Ruhestandsregelung und Dienstwagen.

Die OPG ist für die wichtigsten Projekte der Offenbacher Standortentwicklung verantwortlich, neben dem Hafen der Neubau des Stadions und das Wohngebiet An den Eichen verantwortlich. Auch der Ausbau des Sportzentrums am Wiener Ring und die Entwicklung des Buchhügelareals gehören zu den Aufgaben der Gesellschaft.

„Die Herausforderung meiner neuen Funktion nehme ich an und werde die neuen Aufgaben aktiv zum Wohl des Standortes Offenbach gestalten“, verspricht Daniela Matha. „Mein Anspruch ist es, die Arbeit in den Projekten mit hoher Qualität und Kontinuität erfolgreich fortzusetzen, transparent zu informieren und mich partnerschaftlich mit allen Beteiligten und mit meinem Team zu engagieren.“ Derzeit strukturiert sie kaufmännische Abläufe innerhalb der OPG neu.

Daniela Matha arbeitet seit 2001 bei der Mainviertel. Sie wurde 2004 zur Prokuristin ernannt und ist seit Januar 2009 für die OPG tätig.

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