Mehr Geld für Sanierung von Markthäuschen

Offenbach - Die Sanierung des denkmalgeschützten Markthäuschens am Wilhelmsplatz wurde nach Ansicht des CDU-Stadtverordneten Dominik Mangelmann mangelhaft ausgeführt.

Er plädierte daher eindringlich, den Antrag abzulehnen, zusätzliche Haushaltsmittel in Höhe von 88.000 Euro zur Trockenlegung und Sanierung des Kellergeschosses, der Toilettenanlage und Gaststättenerweiterung zur Verfügung zu stellen.

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Geheimnisvoller Untergrund

Die ausführende Firma Codema habe sich nicht ausreichend über Bausubstanz und Bedingungen informiert. Sie habe etwa ignoriert, dass seitens der Stadt Offenbach in den 1980er Jahren im Keller nachträglich ein Betonboden eingegossen wurde. Bei der Sanierung seien grundlegende Fehler gemacht worden, da nach wie vor Wasser ins Kellermauerwerk eindringe. „Die durchgeführte und bereits mit 410.000 Euro bezahlte Maßnahme zeigt keinen Erfolg“, so Mangelmann.

„Der Erfolg ist aber im Bau geschuldet.“ Stattdessen sei Geld in „unnötige Gutachterverfahren“ gesteckt worden, im Prinzip würden „Nachtragsforderungen für eine gescheiterte Maßnahme“ gestellt. Die Stadt müsse den Erfolg verlangen, „notfalls auf Kosten der durchführenden und überwachenden Auftragnehmer“. Trotz Mangelmanns Appell nahm die Stadtverordnetenversammlung den Antrag mehrheitlich an. 

vs

Rubriklistenbild: © dpa

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