Mehr Platz in der Messe Offenbach

Offenbach - Der Umbau der Messe Offenbach ist in großen Teilen beendet. Nun übergibt die Geschäftsführerin den Stab an ihren Nachfolger. Von Marc Kuhn

Pünktlich zur letzten Lederwarenmesse unter der Regie der langjährigen Geschäftsführerin Ursula Diehl sind die Um- und Ausbauarbeiten nach etwa zehn Monaten weitgehend abgeschlossen worden. Bis einschließlich Montag findet die 138. Internationale Lederwarenmesse I.L.M Winter Styles statt. Nun stehen etwa 2000 Quadratmeter zusätzlich an Ausstellungsfläche zur Verfügung. Diehl wollte die Messe nach eigenen Worten für die Zukunft aufstellen. Mit Blick auf ihren Nachfolger Arnd Hinrich Kappe sprach sie von „einem Haus, das für die I.L.M mehr Raum und ihnen mehr Gestaltungsmöglichkeiten bietet“. Ende Mai geht Diehl, die im April 65 Jahre alt wird, in den Ruhestand. Ab Juni leitet Kappe die Messe Offenbach als Geschäftsführer. Seit 1980 hat Diehl in verschiedenen Funktionen für die Messe gearbeitet, in den vergangenen zwölf Jahren als Geschäftsführerin. Künftig will sie sich verstärkt um ihre Firma UAF Marketing kümmern und mehr Zeit mit der Familie verbringen, wie sie sagte.

Neue Flächen bereits genutzt

Die neuen Flächen würden bereits genutzt, erklärte Kappe gestern in Offenbach. Die Zahl der Aussteller auf der I.L.M Winter Styles übersteige mit 261 die der Vorjahresveranstaltung um knapp acht Prozent. Die vermietete Fläche liege mit mehr als 12.820 Quadratmetern rund fünf Prozent über der des Vorjahres. Die Messe rechnet mit rund  800 Fachbesuchern, die unter anderem Taschen und Koffer ordern.

2012 sei für die Lederwaren- und Kofferhersteller zumindest im Inland sehr zufriedenstellend gewesen, berichtete Manfred Junkert, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Schuh- und Lederwarenindustrie. Der Umsatz sei um 1,7 Prozent auf über 268 Millionen Euro gestiegen. Zufrieden mit dem Verlauf des Jahres zeigten sich auch die Händler, wie Axel Augustin vom Bundesverband des Deutschen Lederwareneinzelhandels erläuterte. Und für 2013 zeigten sich Junkert sowie Augustin zuversichtlich.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare