250.000 Euro

Grünes Licht für Nachfinanzierung zum Kaiserlei-Umbau

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Offenbach - Wie erwartet haben die Stadtverordneten mehrheitlich dem drängenden Magistratsantrag auf zusätzliche Finanzmittel von 250.000 Euro für den Umbau des Kaiserleikreisels zugestimmt.

Die CDU hatte vor der Abstimmung in Richtung Rathausspitze gewettert, mangelhafte Planung und Vorbereitung seien schuld an den entstehenden Mehrkosten. „Binnen etwa drei Jahren sind die geschätzten Mehrkosten von 26,5 Millionen auf 37,3 Millionen Euro gestiegen“, so Fraktionsvize Roland Walter. Dabei habe OB Horst Schneider im Frühjahr 2012 noch bekundet, dass der Umbau die Stadt nichts koste. Auflagen des Bundesministeriums hatten dazu geführt, dass eine ursprünglich favorisierte, kostengünstigere Bauweise verworfen werden musste.

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Nach Einrechnung der Mehrkosten für die teurere Bauart entfallen auf die Stadt Offenbach für den Kreiselumbau Kosten von 1,641 Millionen Euro. Die CDU erteilte dem Projektbeschluss deshalb eine Absage, die Koalition aber winkte den Antrag durch. Grünen-Politiker Jürgen Schmittel: „Wir beschließen die Mehrkosten heute, weil der Umbau wichtig ist. Ohne diese Nachfolgefinanzierung funktioniert’s nicht.“ Parteikollege Edmund Flößer-Zilz fügte hinzu: „Niemand ist glücklich darüber, aber das ist kein Skandal à la Elbphilharmonie oder Berliner Flughafen.“

Verkehrschaos am Kaiserlei

jb

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