HDW-Partner in Offenbach: Ein modulares System bietet flexible Möglichkeiten

Messe kommt jetzt zum Kunden

Transporter Ausbau „Showroom“
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Wie’s der Kunde bevorzugt: Die Variante „Showroom“ bietet einen begehbaren Innenraum mit Bildschirm und viel Platz für Grafik und Informationsmaterial.

Made in Offenbach... Da gibt es sicher einiges. Ulrike Wernig-Pohlenz, Geschäftsführerin der Designagentur HDW Partner, bereichert die Palette jetzt um ein weiteres Produkt. „Messen auf Rädern“ heißt das aktuelle Angebot aus der Ludwigstraße. Kurz: ein modulares, individuell konfigurierbares System, das die Präsentation von Waren und Dienstleistungen ermöglicht. Es soll eine Lücke schließen, die sich durch das Aus für Publikumsmessen aufgetan hat.

Offenbach - Ulrike Wernig-Pohlenz hat im Dezember, als die Redaktion einen Bericht zum 50-jährigen Bestehen der Offenbacher Agentur verfasst hat, bereits von der Idee geschwärmt – und um etwas Verschwiegenheit gebeten. Das gilt nicht mehr. „Wir haben unser Produkt für unseren Mittelstand entwickelt und fertig gestellt“, freut sie sich. Das Team hat ein Format ausgearbeitet, „wie unsere Kunden unabhängig von Veranstaltungen ihre Produkte präsentieren können“.

Bedeutet: Drei Monate, bis das Konzept stand und Formalitäten geklärt waren. Ihr „Messen auf Rädern“, eine Art fahrender Mietstand, bringt die Messe direkt zum potenziellen Kunden – und zwar in der aktuellen Pandemie-Situation „preislich realistisch und umsetzbar“. Der geneigte Vertriebler habe wieder einen geschäftlichen Einstieg, treffe den Kunden und präsentiere seine Produkte beispielsweise auf dem Firmen-Parkplatz. Die Idee ist im Grunde simpel.

Auf Basis des Fahrzeugladeraums wurde ein Rastersystem entwickelt und daraus die unterschiedlichen Module abgeleitet. So wird der gegebene Raum optimal genutzt. Sechs verschiedene, frei stapel- und kombinierbare Module ermöglichen eine Vielzahl an Ausstellungssituationen. So biete die Schaufenster-Variante die „perfekte Inszenierung für viele unterschiedliche Produkte“. Die verglaste Front der modularen Wand könne frei im System ausgestaltet werden, „wodurch Produkte in unterschiedlichen Größen optimal zur Geltung kommen“.

HDW Partner spricht damit vor allem den Mittelstand an. Beworben wird „Messen auf Rädern“ hauptsächlich an Orten, wo man Hilfe in der aktuellen Situation bekommt – etwa in IHK-Magazinen. Ulrike Wernig-Pohlenz sieht in dem Projekt freilich mehr als eine Corona-Initiative: „Es ist auch ein Projekt für die Zeit nach der Pandemie.“ Das Thema „Roadshow“ taucht bei ihren Kunden immer wieder wie eine Sinuskurve alle zwei bis drei Jahre auf. Meistens sei das an der Investition in ein eigenes Auto oder in eine Flotte gescheitert. „Dieses Thema sind wir mit unserem Partner angegangen. Wir mieten und bauen diese Fahrzeuge mit einem Partner um, so dass der Kunde nur Miete und Umbau zahlen muss. Das ist das Besondere!“ Es sei eine Präsentations-Möglichkeit für alle, die jetzt eine Lösung benötigten.

Von Martin Kuhn

Oder so: „Showcase“ ist eine Lösung, um Waren wie in einem Schaufenster zu arrangieren

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