Deutschlands aktivste Stadt

Mission Olympic: Gemeinsames Gassigehen

Offenbach - Um den Titel „Deutschlands aktivste Stadt“ im Finale der Mission Olympic zu gewinnen, mobilisiert Offenbach alles, was laufen kann: Sogar Vierbeiner sollen ran. Von Sarah Neder

Mission Olympic: Offenbach wird sportlich

Mission Olympic: Offenbach wird sportlich

Ganz Offenbach wird sportlich: Die Vorbereitung auf "Mission Olympic" läuft auf Hochtouren. Wir waren bei der Informationsveranstaltung in Offenbach mit der Videokamera dabei.

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„Offenbach auf 6 Pfoten“ heißt eine außergewöhnliche Teildisziplin. Hunde und ihre Besitzer drehen am Samstag zwei sportliche Spazierrunden, die in die Wertung einfließen sollen.

Die Idee zu diesem skurrilen Beitrag hatte Petra Schlachter vom Sportamt. Eine begeisterte Organisatorin fand sie in Brigitte Fenn, Vorsitzende von Sparta Bürgel. Die kann nicht nur ihre beiden Irischen Wolfshunde, sondern auch mehrere Pflegehunde auf die Piste schicken. „Ich war auf Anhieb überzeugt. Eine tolle Sache, das ist doch mal was anderes“, schwärmt Fenn und ruft Offenbachs Hundehalter zum Mitmachen auf.

Der erste Hundemarsch beginnt am Samstag, 7. September, um 10 Uhr an der Rumpenheimer Fähre und führt am Main entlang über Bürgel und das Isenburger Schloss in Richtung Innenstadt. Insgesamt ist die Route neun Kilometer lang. Hunde-Expertin Fenn schränkt aber ein: „Die Teilnehmer müssen nicht die ganze Strecke mitlaufen, sie können an den Etappen ein- und aussteigen.“ Die Nachmittagsrunde startet um 17 Uhr am Friedrichsring, führt am Grünring entlang und ist mit vier Kilometern um einiges kürzer als die erste.

Ziel beider Routen

Ziel beider Routen ist die Festmeile auf der Berliner Straße, wo die Hunde eine kleine Überraschung erwartet. Die Aktivitätspunkte, die bei Mission Olympic zu sammeln sind, erhalten die Halter pro Hund: Für einen gibt es einen Punkt, für fünf Hunde fünf Punkte.

Bevor die große Gassi-Runde losgehen kann, gilt es für die Teilnehmer einige Dinge zu beachten: Die Besitzer sollten die Hundemarke und den Impfpass ihrer Schützlinge mitführen – für den Fall, dass das Veterinäramt Kontrollen macht. Außerdem müssen die Hunde stets an der Leine geführt werden. Um die Straßen bei diesen Hundemassen sauber zu halten, wird darum gebeten, die Hinterlassenschaften der Vierbeiner zu entsorgen. Dafür werden vor und während des Spaziergangs Kotbeutel verteilt.

Brigitte Fenn, die sich täglich mit einer festen Gassi-Runde zu ausgedehnten Spaziergängen verabredet, hat die Veranstaltung im Vorhinein fleißig unter Hundefreunden und in Tierarztpraxen beworben. Sie hofft auf einen großen Ansturm: „100 Hunde – das wäre toll!“

Rubriklistenbild: © dpa

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