Laufrennen durch die Innenstadt

„Mission Olympic“: Zur Siegprämie sprinten

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Offenbach - Schon seit Monaten tüftelt die Stadtverwaltung mit Offenbacher Bürgern am Finalplan. Um den Titel „Deutschlands aktivste Stadt“ nach Offenbach zu holen, gilt es, die Stadt am 6. und 7. September kollektiv in Bewegung zu versetzen. Von Johannes Vetter

Die Auftaktveranstaltung zur 24-Stunden-Aktion des bundesweiten Wettbewerbs „Mission Olympic“ – einem Wettbewerb des Deutschen Olympischen Sportbundes und Coca Cola – steht nun fest: Das Finalwochenende wird mit dem Startschuss eines etwa fünf Kilometer langen Laufrennens durch die Innenstadt eröffnet. Der „Hyundai Firmenlauf“ soll auch in den kommenden Jahren das breitensportliche Angebot in Offenbach bereichern.

„Ein solcher Lauf passt perfekt in das 24-Stunden-Finale“, betont Sportamtsleiter Jürgen Weil. „Je mehr Teilnehmer wir bei den Aktionen auf die Beine bringen, desto mehr Punkte erhalten wir. Und ein Firmenlauf bringt, wie wir wissen, viele Personen auf die Strecke.“ Weil hofft auf mehr als 2000 Teilnehmer.

Der Startschuss ertönt am Freitag, 6. September, um 19 Uhr am Aliceplatz. Von dort aus führt die Strecke über die Frankfurter Straße zum Wilhelmsplatz und weiter über Wilhelmstraße und Hessenring zum Stadtpark. Retour laufen die Teilnehmer denselben Weg zum Wilhelmsplatz, um dann über Bleichstraße und Herrnstraße wieder in der Frankfurter Straße anzukommen.

Offenbach wird sportlich

Bürgermeister und Sportdezernent Peter Schneider hofft auf kreative Laufkostüme, die bei der Veranstaltung höher prämiert würden, als die addierte Zeit der einzelnen Teamläufer. Denn der Spaß steht bei diesem Event im Vordergrund, wenngleich der Lauf auch Teil des Wettstreits im Duell gegen das münsterländische Bocholt ist. Die Stadt an der holländischen Grenze ist der erklärte Finalgegner Offenbachs. Die Stadt, die binnen 24 Stunden mehr Menschen für sportliche Events aktiviert, erhält eine Siegprämie von 50.000 Euro. Auf den Gegner schaue man jedoch nicht wirklich, wiegelt Schneider in Fußballtrainermanier ab: „Wir machen unser Ding.“ Es seien bereits diverse Aktionen in Vorbereitung. Unter anderem sei schon am Freitag vor dem Startschuss eine „Aktivpause“ von zehn bis dreißig Minuten in Schulen und Firmen anvisiert. Bis 29. Mai können die Offenbacher noch Vorschläge für Aktionen zum Finalwochenende einbringen.

Ganz gleich, wie dieses Finale ausgeht: Den „Hyundai Firmenlauf“ soll es auch in den kommenden Jahren geben. Hyundai wird wie berichtet neben seiner am Kaiserlei ansässigen Europazentrale auch seine Deutschland-Geschäftsstelle nach Offenbach verlegen. Markus Schrick, Geschäftsführer von Hyundai Motor Deutschland, betont, dass man nicht nur ein guter Steuerzahler sein wolle. „Wir wollen uns hier engagieren und integrieren, wollen Verantwortung übernehmen“, so Schrick, der beim Firmenlauf auch selbst an den Start gehen will.

Offenbach ist Finalstadt bei „Mission Olympic“

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