Sieg in Hand der Juroren

Bocholt liegt bei Mission Olympic vorn

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Für Offenbach hoch auf den Kletterturm gekraxelt.

Offenbach - Jeweils ein Wochenende lang ging es um die aktive Teilnahme der Bürger und Firmen beim Mission-Olympic-Finale zwischen Offenbach und Bocholt. Die Mainstadt legte mit 243.201 Punkten vor.

Die Gemeinde aus dem Westmünsterland antwortete ein Wochenende später mit 271 .170 Zählern und verwies Offenbach damit auf den zweiten Platz. Doch noch ist nichts verloren: Die Zahlen weisen lediglich die gesammelten Bewegungspunkte aus. Eine Jury in Berlin entscheidet aber letztlich erst am Donnerstag, 28. November, über den Gesamtsieg in der Kategorie 3 (große Städte ab 75.000 Einwohner).

Denn: Neben den gesammelten Punkten fließen ebenfalls Qualität und Vielfalt des Bewegungsangebots mit in die Bewertung ein. Auch die ersten beiden Wettbewerbsphasen zählen in der Endbewertung. Dabei prüft die Jury das generelle Sportangebot der Stadt und die Aktivierung der privaten sportlichen Initiativen aus den Gemeinden.

Mission Olympic: Finale in Offenbach

Mission Olympic-Finale in Offenbach

Das Mission Olympic Final-Wochenende bewegte die Massen. Unter dem Motto "155 Nationen - eine Stadt - ein Ziel" kämpfte Offenbach um den Titel "Aktivste Stadt Deutschlands". Unzählige Aktionen fanden an mehreren Orten in der Stadt statt.

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Uwe Kleinert, Leiter Unternehmensverantwortung und Nachhaltigkeit von Coca-Cola Deutschland und Projektleiter Mission Olympic, freut sich über die große Teilnahme bei den Finalveranstaltungen: „In beiden Städten beteiligten sich die Besucher rege und aktiv an den Bewegungsstationen. Die Vielfalt und Kreativität der sportlichen Angebote war in beiden Finalstädten beeindruckend. Es war für jedermann etwas dabei. Sowohl Offenbach als auch Bocholt haben ein tolles Sportwochenenden ausgerichtet. Die Einwohner haben trotz des Regens aktiv mitgemacht. Das wird es der Jury nicht leicht machen, den Titel ‚Deutschlands aktivste Stadt 2013’ zu vergeben.“

Trotzdem sehe er aber beide Städte schon jetzt als Gewinner, sagte Kleinert. Denn das Finale von Mission Olympic sei ein besonderes Ereignis für alle Beteiligten gewesen, das ihnen noch lange in Erinnerung bleiben werde. Er erhoffe sich außerdem, die eine oder andere Anregung für Folgeaktivitäten in den nächsten Jahren gegeben zu haben.

„Durch die Beteiligung am Städtewettbewerb sind in beiden Städten zahlreiche Netzwerke für Kommune und Breitensport entstanden“, erzählt Walter Schneeloch, Vizepräsident für Breitensport und Sportentwicklung im Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) und Jurymitglied bei Mission Olympic. „Bei Mission Olympic haben sowohl Offenbach als auch Bocholt gezeigt, wie vielseitig Sport und Aktivität sein kann. Auch wir hoffen, dass viele der Beteiligten Anreiz für mehr Bewegung im Alltag bekommen haben.“

Bilder zum Mission-Olympic-Finale

Mission Olympic: Sport rund um die Uhr

Insgesamt wurden in beiden Städten 514.271 Bewegungspunkte gesammelt. Diese stolze Zahl ist das Ergebnis der Mission-Olympic-Finalwochenenden. Offenbach legte beim Tag des Alltagsports 83.921 sowie am 24-Stunden-Tag 159.280 Punkte vor. Bocholt erzielte 103.638 Bewegungspunkte sowie 167.432 Zähler.

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Damit liegt es letztlich im Ermessen der Jury, welche der beiden Wettstreiter am Ende die Nase vorn hat. Der Sieger erhält Ende des Jahres von Coca-Cola ein Preisgeld in Höhe von 50.000 Euro zur Förderung des Breitensports. Und der Zweitplatzierte wird immerhin mit 15.000 Euro prämiert.

ron

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