Mitarbeiter der Klinik protestieren

Offenbach (tk) - Während Magistrat und Regierungspräsident betonen, bei der Suche nach einem Partner fürs Klinikum handele es sich um ein nach allen Seiten offenes Verfahren, machen die Beschäftigen frühzeitig mobil: gegen einen „Verkauf“ des finanziell am städtischen Tropf hängenden Krankenhauses.

Am kommenden Samstag wollen sie mit ihren Familien und Gleichgesinnten ihre Forderung nach Erhaltung des Klinikums in öffentlicher Hand unterstreichen. Treffpunkt ist um 9 Uhr am Streichholzkarlchen-Denkmal auf dem Wilhelmsplatz.

In einer Stadt wie Offenbach, die immer mehr Auflagen durch das Regierungspräsidium erhalte, sei es notwendig, für solche Forderungen zu kämpfen, erklären die Veranstalter von der Gewerkschaft Verdi. Für sie spricht gegen eine Privatisierung: Mit der Versorgung von kranken Menschen dürften keine Renditeerwartungen von Privatunternehmen befriedigt werden. Eine wohnortnahe, maximale Versorgung gewährleistet bleiben, die finanziellen Beiträge der Beschäftigten aus den vergangenen Jahren dürften nicht umsonst gewesen. Die Belegschaft des Klinikums bittet um Unterstützung.

Rubriklistenbild: © Stephanie Hofschlaeger/pixelio.de

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