„Offenbacher Löwe“ geht nach München

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Die an den Münchner Kammerspielen tätige Eva-Maria Bauer (links) erhielt gestern im Deutschen Ledermuseum den vom Lions Club Lederstadt verliehenen und mit 5.000 Euro dotierten Bühnenbild-Preis für ihre Arbeit zum Stück „Sicherheitskonferenz“. 1.000 Euro gingen als Förderpreis an die HfG-Studentin Wooyoon Chun.

Offenbach - Die Bühnenbildnerin Eva-Maria Bauer ist Trägerin des mit 5000 Euro dotierten Nachwuchspreises „Offenbacher Löwe“.

Die an den Münchner Kammerspielen arbeitende Bauer überzeugte die Jury nach Angaben von Freitag mit der Gestaltung des Bühnenbilds „Sicherheitskonferenz“. Einen Förderpreis erkannte die Jury der Koreanerin Wooyoon Chun zu. Sie habe in ihrem Entwurf „The Comfort Station“ die Zwangsprostitution koreanischer Frauen während der japanischen Besatzungszeit beklemmend deutlich gemacht. Chun studiert an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach.

Der „Offenbacher Löwe“ wird alle zwei Jahre vom Lions Club vergeben. Nach dessen Angaben ist es der bundesweit einzige Preis für junge Bühnenbildner. In diesem Jahr gingen 60 Bewerbungen ein. Der Jury gehörte unter anderem der Intendant des Schauspiels Frankfurt Oliver Reese an.

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