Nachbessern bis zum März

Offenbach - Das Tauwetter bringt es an den Tag: unterm Schnee das Schlagloch. Frost hat etliche Stopf-Bemühungen zunichte gemacht, kaum notdürftig verfüllt, klaffen die Mulden schon wieder. Seit Jahresbeginn haben Minusgrade die Arbeit der ESO-Straßenunterhaltung erschwert.

Neben den Schäden auf Straßen und Gehwegen stellt auch das Ausbesserungsmaterial die Truppen des Stadtdienstleisters vor Herausforderungen. Wie dieser mitteilt, ist die Verwendung von Asphalt und Bitumengemischen derzeit nicht möglich, da das Material bei der aktuellen Witterung seine Wirkung nicht erzielt.

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Auch bleiben laut ESO bei milderen Temperaturen Teile der Gehwegfundamente für Tage gefroren und verhindern Ausbesserungsarbeiten. Aufgrund der vielseitigen Schäden können diese nur sukzessive beschildert und abgesichert werden. Ursache für die Gefahrenstellen sind „frostbedingte Verschiebungen der Gehwegplatten“.

Eine Übersicht der Schlaglöcher in der Region

Daher ergeht die ESO-Bitte an Nutzer von Rad- und Fußwegen, diese mit besonderer Sorgfalt zu passieren. Einzelne Abschnitte, etwa Teile des Gehwegs entlang des Friedrichsrings, wurden bereits gesperrt. Gehen die Grade wieder dauerhaft hoch, werden die Schäden „unter Berücksichtigung des Verkehrssicherungsprinzips und der jeweiligen Unfallgefahr“ behoben. Die Ausbesserung von losen Gehwegplatten wird sich aber voraussichtlich bis März erstrecken. 

tk

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