Wildhirt schmeißt hin

Offenbach (tk) - Neue Entwicklung im Streit um die künftige Offenbacher Stadtwerke-Geschäftsführung: Der örtliche SPD-Vorsitzende Stephan Wildhirt steht nicht mehr als Kandidat zur Verfügung.

Er sehe keine realistische Chance mehr für sich, „als künftiger SOH-Chef die Stadtentwicklungsziele Offenbachs mit aller Kraft und Kenntnis voranzubringen“, erklärte Wildhirt. Der derzeitige Direktor des Planungsverbands Frankfurt sollte auch nach dem Wilen der SPD-Fraktion die Nachfolge des scheidenden Geschäftsführers Joachim Böger antreten.

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Sein Parteifreund Oberbürgermeister Horst Schneider und die SPD-Koalitionspartner Grüne und FDP wollen dagegen eine Doppelspitze aus bisherigen Geschäftsführern von Stadtwerke-Töchtern. Heute Abend berät die Koalition, ob der Magistrat am Mittwochnachmittag über die entsprechende Vorlage des Oberbürgermeisters abstimmen soll.

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