Andrang bei Eröffnung

Neue Freizeitanlage im Hafenviertel: Spielespaß in der Matschfabrik

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Buddeln, mit Wasserpumpen Matsch fabrizieren, klettern, schaukeln und was das Kinderherz im Sommer sonst noch so begehrt: Auf dem brandneuen Spielplatz zwischen Hafenbecken und Mainradweg haben Groß und Klein seit gestern die Möglichkeit, nach Lust und Laune zu spielen.

Offenbach - Wasserspiele, Kletterhügel, Schaukeln und mehr – auf einer Fläche von knapp 2000 Quadratmetern lädt der neue Spielplatz an der Nahtstelle zwischen Hafenviertel und Nordend zum sommerlichen Familienspaß ein. Von Marian Meidel

Die Eröffnung gestern Nachmittag stieß auf beachtlichen Andrang.
Fast so etwas wie Urlaubsstimmung herrscht gestern Nachmittag im Hafenviertel. Zum einen liegt das natürlich an der Sonne, die den Main zum Magneten für all jene macht, die mit einer Tüte Eis und einem gemütlichen Uferspaziergang den Tag genießen wollen. Zum anderen ist’s dem neuen, großflächigen Spielplatz geschuldet, den die Stadt gestern zwischen Hafenbecken und Mainradweg eröffnet hat. Kletterhügel, Schaukeln und mehr laden im Schatten des blauen Krans zum Spielen ein.

„Das Besondere an dem Spielplatz ist zunächst, dass es ihn in dieser Größe überhaupt gibt“, freut sich Daniela Matha, Geschäftsführerin der Offenbacher Projektentwicklungsgesellschaft (OPG). „Ich glaube, auch von der Qualität und den Möglichkeiten her, die sich den Kindern hier bieten, ist er etwas ganz Einzigartiges.“

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Aber nicht nur dem Nachwuchs, sondern auch dessen Erzeugern soll die knapp 2000 Quadratmeter umfassende Anlage Vergnügen und Erholung bereiten. „Was wir hier machen, ist, dass wir für alle Altersklassen etwas anbieten“, sagt Matha und richtet den Blick auf die Wasserspiel-Anlage, bei der man per Pumpe kühles Nass durch verwinkelte Rinnen in Auffangbehälter – und auch direkt in den feinkörnigen Sand – rieseln lassen kann. „Ich denke, mit einer Matsch-Anlage rennen wir offene Türen ein.“

Einziges Manko bezüglich des Hafen-Spielplatzes ist, dass er mit ein paar Wochen Verspätung kommt. „Wir hätten gerne schon vor den Sommerferien eröffnet“, so Matha. „Aber wegen des allgemeinen Bau-Booms gab es Lieferschwierigkeiten mit den Spielgeräten.“ Aber nun sind sie ja –zum Glück – da.

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