Neue Räder für mehr Reinlichkeit

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Für die Reinlichkeit ist erlaubt, was sonst verboten ist: Sauberkeits-Stadtrat Paul-Gerhard Weiß und Stadtwerke-Prokurist Dieter Lindauer radeln mit neuen Spezialfahrzeugen durch die Fußgängerzone.

Offenbach - (mad) Mit zwei neuen Spezialgefährten können Wolfgang Kunde und Michael Weiner ab sofort für mehr Sauberkeit und Ordnung in der Innenstadt sorgen.

Im Zuge des Projekts „Besser leben in Offenbach“ sind die beiden schwerpunktmäßig im Nordend im Einsatz. Und ihre beiden Fahrräder sind mit Transportbehältern ausgestattet, die sich mit einer Plane abdecken lassen. So können kleinere Abfallmengen direkt an Ort und Stelle eingesammelt und mitgenommen werden. Außerdem ist es jetzt möglich, Material zu transportieren, um zum Beispiel illegale Aufkleber zu entfernen oder Hundekot-Tütenspender aufzufüllen. Jedes Gefährt verfügt über eine abschließbare Kiste, in der auch Werkzeug mitgeführt werden kann.

Bisher konnte Unrat nur gemeldet werden, jetzt können die Rundgänger ihn sofort entsorgen“, so Stadtrat Paul-Gerhard Weiß. Ein weiterer Vorteil: Der Aktionsradius könne mit Hilfe der Fahrräder ausgeweitet werden. Kunde und Weiner sind vor allem im Nordend, aber auch in der restlichen Innenstadt unterwegs. Mit den blauen Fahrrädern sind sie für die Offenbacher nun leicht zu erkennen. Sie können angesprochen werden und nehmen Hinweise entgegen.

Dieter Lindauer schließt bei Bedarf die Anschaffung weiterer Transport-Fahrräder nicht aus. Die Anschaffungskosten beziffert Sabine Süßmann, Projektmanagerin von „Besser leben in Offenbach“, auf insgesamt 5 000 Euro.

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