Neuer Aufzug nach Monaten

Bewohner von Hochhaus in der Rathenaustraße erleichtert

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Das Ende des Treppensteigens: In der Rathenaustraße 28 funktioniert der Fahrstuhl wieder.

Offenbach - Seit gut einer Woche gelangen die Bewohner des Hochhauses Rathenaustraße 28 wieder ohne Anstrengung in ihre Wohnungen. Die Familien mit kleinen Kindern, Rentner und auch gesundheitlich Angeschlagene nehmen das mit Erleichterung zur Kenntnis.

Wie berichtet, hatten sich Anfang August einige Mieter und Eigentümer beklagt, dass sie seit Monaten Treppen steigen müssten – im Extremfall bis in den 13. Stock. Nach Aussagen von Bewohnern war das seit Anfang April der Fall; die Hausverwaltung Harbach und Meinhardt besteht darauf, dass am 30. April mit den Modernisierungsarbeiten begonnen worden sei.

Für den Austausch des kompletten Lifts gegen einen neuen waren sechs bis sieben Wochen vorgesehen gewesen. Die Zeit verdoppelte sich. Zu den Verzögerungen erläutert die ausführende Maintaler Firma K.V.Aufzüge und Liftsysteme unserer Zeitung, es habe sich „die vorgefundene Bausubstanz des Aufzugschachtes“ von Etage zu Etage „unterschiedlich verhalten“. Zudem seien die tatsächlichen Maße des Schachtes von denen der Baupläne abgewichen. Das konnte die Firma aber erst feststellen, als die alte Anlage entfernt worden war. Material, das aufgrund der ursprünglichen Annahmen angefertigt wurde und pünktlich bereit gestanden hatte, war somit nutzlos geworden. Neubestellung war unumgänglich, die Lieferung verspätete sich auch wegen der Ferienzeit.

Ein Rentner, der zu den Beschwerdeführern gehört, hatte sich auch beklagt, dass die Informationen seitens der Hausverwaltung sehr dürftig gewesen seien. (tk)

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