Neues Stadtteilbüro öffnet im Nordend

Offenbach (mcr) ‐ Die Erfolge in der östlichen Innenstadt haben für Optimismus gesorgt; jetzt ist das Nordend an der Reihe: Die Initiative „Besser leben in Offenbach“ richtet ein weiteres Stadtteilbüro ein. Am Samstag, 23. Januar, soll die Anlaufstelle an der Bernardstraße 63 eröffnet werden.

Unterstützt wird die Initiative bei ihrem Vorstoß vom Förderprogramm „Stärken vor Ort“ und, was für die Akzeptanz der Institution elementar ist, von Anwohnern. Die bringen sich schon seit Wochen tatkräftig bei der Gestaltung der Zimmer mit ein.

Die Stadtwerke Offenbach Holding GmbH (SOH) hatte die durch viel Glas und Transparenz gekennzeichneten Räume im vergangenen Herbst gekauft. Seit dem Beginn der Renovierungsarbeiten im November sind alle Nachbarn im Viertel eingeladen, herein zu kommen und Vorschläge zu machen. „Um Ideen zu sammeln, haben wir einen Bastelnachmittag mit Kindern und einen Workshop mit Jugendlichen veranstaltet“, berichtet „Besser leben“-Projektleiterin Sabine Süßmann.

Dabei entstand auch der Gedanke, die drei Räume in dem multikulturellen Stadtteil unterschiedlich zu gestalten. Also: Was ist typisch deutsch, typisch mediterran oder typisch orientalisch? Welche Farben, Schriftzeichen und Symbole passen? Mit allerhand Liebe zum Detail ging es an die gemeinsame Umsetzung. Parallel dazu werden momentan Küche und Bad komplett saniert und neu eingerichtet.

Ein Café vor Ort

Ziel der Initiative „Besser leben in Offenbach“ von Stadt und (SOH) ist es, die Lebensqualität in der Stadt jeweils quartiersweise nicht nur kurzzeitig, sondern dauerhaft zu verbessern. Das gelang der Kampagne in ihrem ersten Quartier, der östlichen Innenstadt, unter anderem durch das Stadtteilbüro am Mathildenplatz, das das Förderprogramm „Soziale Stadt“ ermöglicht hat. Als lebhafter Mittelpunkt und Zentrum für das Quartiersmanagement bietet die Einrichtung Raum für Sprachkurse oder Beratung, für Vereinsaktivitäten und Kinderferienprogramme.

Ein ähnliches Angebot soll nun auch das neue Stadtteilbüro im Nordend machen. „Zudem wird die Starthaus GmbH ein Café vor Ort betreiben“, kündigt Sabine Süßmann an. Das Stadtteilbüro wird Teil einer Kette von kleinen Quartierszentren, mit denen die Initiatoren die Entwicklung in den Wohnbezirken vorantreiben wollen.

Informationen auch auf der Internetseite der Stadt Offenbach.

Ab dem 23. Januar wird das Stadtteilbüro in der Bernardstraße zum Abschluss auch als Stützpunkt für die zwei „Rundgänger“ dienen, die im Viertel nach dem Rechten sehen, auf Müllablagerungen achten und als Ansprechpartner etabliert werden sollen.

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