Offenbach-Shop und „Das ist Offenbach“ stellen gezeichnetes Stadtporträt vor

Neues „The Offenbacher“-Bild in limitierter Auflage

Stellen „The Offenbacher“ vor: Dominic Leiendecker (links) und Stefan Weigand.
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Stellen „The Offenbacher“ vor: Dominic Leiendecker (links) und Stefan Weigand.

Die „Lederstadt am Main“ auf einem halben Quadratmeter verewigt: Wahrzeichen, bekannte Plätze und Gebäude sowie lokale Eigenheiten Offenbachs vereinigen sich auf einem Werk aus der Feder des Künstlers Florian Köppler.

Offenbach - Das Bild, das in Kürze 499 mal über den Ladentisch gehen soll, entstand aus der Initiative des Projekts „Das ist Offenbach“ und dem Offenbach-Shop, der im Fan-Shop der Kickers am Bieberer Berg beheimatet ist. In Anlehnung an die berühmte Lithographie „The New Yorker“ des Zeichners und Karikaturisten Saul Steinberg trägt das Werk den Titel „The Offenbacher“ und präsentiert einen augenzwinkernden Querschnitt der Stadt.

Tatsächlich habe Saul Steinberg in den 70ern auch eines seiner humoristisch angehauchten Städteporträts Offenbach gewidmet, erzählt Stefan Weigand, der den Offenbach-Shop gemeinsam mit Geschäftspartner Sascha Reissmann führt. Doch selbst im Internet fänden sich keine Informationen mehr über das Bild mit dem Titel „The Offenbacher“, das die Sicht auf Offenbach zum Ende der 70er-Jahre illustrierte.

Nach 40 Jahren ist es Zeit für einen neuen „The Offenbacher“, befand Weigand. So brütete er gemeinsam mit Reissmann und Dominic Leiendecker von „Das ist Offenbach“ die Idee für das Bild aus. Anschließend galt es, einen passenden Künstler zu finden, der die Ideen des Kreativtrios angemessen umsetzen konnte: Eigentlich sei der Offenbacher Florian Köppler Tattookünstler, berichtet Weigand. Er sei ihnen empfohlen worden - und obwohl Köppler ein derartiges Motiv zuvor lediglich als Tattoo geschaffen hatte, entschieden sich die Ideengeber für ihn.

So entstand innerhalb von drei Monaten das Bild, das Weigand und Leiendecker nun stolz präsentieren konnten. „Wir haben besonders wichtige Orte unserer Stadt ausgewählt“, erklärte Dominic Leiendecker, „platzbedingt war aber auch hier die Auswahl begrenzt. Außerdem wurde Offenbacher Mundart verwendet - hinzu kommt natürlich noch ein wenig Humor.“

Für Offenbach-Kenner dürfte es ein Heidenspaß sein, das Sammelsurium an Elementen des Stadtbildes zu durchforsten und dabei viel zu entdecken: Gebäude wie der Büsingpalais oder das Stadion am Bieberer Berg dürfen natürlich ebenso wenig fehlen wie das Ledermuseum oder das Capitol. Das typische „Echtes Leder“-Etikett erinnert an die Ledertradition der Stadt, an anderer Stelle wird im Bild dem DFB-Pokalsieg des OFC von 1970 Tribut gezollt. Das am „Maa“ liegende Bembelboot findet seinen Platz ebenso wie das Streichholzkarlche oder der Mainfischer.

Und auch dem Seitenhieb auf Frankfurt konnte man nicht widerstehen – aber der passiert geschickterweise ganz dezent: Denn während die Offenbacher Seite des Mainufers als „die schee Seit’“ bezeichnet wird, liegt am gegenüberliegenden Ufer lediglich „... und die anner.“ Und in der Ferne am Horizont sind dann doch die Hochhäuser zu sehen: Ob die allerdings zu Frankfurt oder vielleicht doch zu einer größeren Metropole gehören, die hier ins Verhältnis zu Offenbach gerückt wird, sollte man selbst herausfinden.

Und das kann man ab sofort: Seit vergangenen Freitag kann der DIN A1 große Druck von „The Offenbacher“ im Offenbach-Shop zum Preis von 39,95 Euro vorbestellt werden: Entweder vor Ort im Laden am Stadion oder online auf der Website www.deroffenbachshop.de.

Der hochwertige Druck ist auf 499 Exemplare limitiert – eine weitere Auflage ist nicht geplant. „Wenn es weg ist, ist es weg“, mahnt Dominic Leiendecker zur Eile an. Ab dem 2. November wird das Bild ausgeliefert: Es kommt in einer sicheren Verpackung und ist mit einem nummerierten Echtheitszertifikat ausgezeichnet. Das allererste Exemplar wurde übrigens schon vorweg ausgegeben: Am vergangenen Mittwoch hatte Oberbürgermeister Felix Schwenke „The Offenbacher“ als erstes erhalten.

Von Jan Schuba

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