Ein paar Buden bleiben

Offenbach (mcr) ‐ Noch‘n Markt: Zu den schon bekannten Budenansammlungen, die Offenbachs Innenstadt im Allgemeinen und die Geschäftsleute im Besonderen bereichern sollen, wird sich eine weitere gesellen: der Neujahrsmarkt.

Er beginnt am 27. Dezember und endet am 2. Januar mit einem verkaufsoffenen Sonntag. Gerüchte, dass der Weihnachtsmarkt diesmal nach Weihnachten einfach weitergeht, machen längst die Runde in der Stadt. Sie stimmen natürlich nicht, obwohl der Innenstadt-Gewerbeverein Treffpunkt als Veranstalter des Neujahrsmarktes auf dem Aliceplatz tatsächlich im Wesentlichen auf Weihnachtsmarkbeschicker zurückgreifen wird. Ist einfach praktisch. Jegliche Christenfest-Dekoration soll dem 2. Treffpunkt-Vorsitzenden Klaus Kohlweyer zufolge aber natürlich abgebaut werden, „falls möglich“.

An auf dem Karree vorm Einkaufszentrum KOMM konzentrierten Mobiliar und Angebot übrig bleibt nach diversen Ab-, Um- und Ergänzungsbauten alles, was dem Kunden das Bummeln einladender erscheinen lassen soll. Vor allem Ess- und Trinkbares, das Körper und Geist erwärmt. Die Glühweinpyramide beispielsweise kann nach dem Schlusspfiff für den Weihnachtsmarkt gleich stehenbleiben, ebenso der Brotbäcker, das Kinderkarussell und der Reibekuchenstand an der Frankfurter Straße. Der Holzkohlegrill wird ab- und dann auf dem Aliceplatz wieder aufgebaut; außerdem wird es wohl eine Bude mit heißen Maronen, Kräuterbonbons und anderen Häppchen geben. Genehmigt ist das alles schon; der Magistrat hat den Antrag der städtischen AG Feste, dem Treffpunkt grünes Licht zu geben, durchgewunken.

Eröffnet wird der Neujahrsmarkt am Montag, 27. Dezember, um 10 Uhr. Dann geht es bis 21 Uhr weiter. Das gilt bis inklusive Donnerstag. An Silvester selbst ist von 10 bis 15 Uhr geöffnet, an Neujahr bleibt aus naheliegenden Gründen alles geschlossen. Und am 2. Januar, folgt dann von 12 bis 21 Uhr die Begleitung zum verkaufsoffenen Sonntag. Der ist laut der Treffpunkt-Vorsitzenden und Galeria-Kaufhof-Chefin Christiana Baudach die Hauptmotivation für das Engagement des Gewerbevereins.

Die Läden selbst werden am Sonntag später öffnen und früher schließen als die Buden auf dem Aliceplatz - 13 bis 19 Uhr. Doch allen Besitzern von falschen und doppelten Geschenken oder Geschenkgutscheinen bietet sich so eine zusätzliche Gelegenheit, zum Passenden zu kommen. Und beschallt werden sie dabei auch. Die Offenbacher Stadtgarde ist engagiert, mal an dieser, mal an jener Ecke der Innenstadt für druckvolle Stimmung zu sorgen.

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