Niederlage trotz bester Vorbereitung

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Gruppenbild der Führungsspitze der Christdemokraten (von links): Ehrenvorsitzender Hermann Schoppe, Christel Reichenbach, Matthias Graf, Kreisvorsitzender Stefan Grüttner, Schiftführerin Brigitte Stathakis, Roland Walter, Eleonore Glaesner, Fraktionsvorsitzender Peter Freier und Schatzmeister Erik Lehmann.

Offenbach ‐ Gut vorbereitet war Tanja Gutte in die Wahlen zum Kreisvorstand der Christdemokraten gegangen. Offensichtlich zu gut. Von Simone Weil

Die Stadtverordnete hatte in ihrem Umfeld anscheinend angeregt, bei der Versammlung in der Pfarrgemeinde Hl. Dreifaltigkeit um eine öffentliche Vorstellung der Kandidaten für die Position des stellvertretenden Kreisvorsitzenden zu bitten. Immerhin standen fünf Bewerber für die vier Posten zur Wahl. Die Bitte wurde formuliert und vom Gremium aufgegriffen. Während die anderen CDU-Politiker lediglich aufstanden und sich spontan kurz und bündig vorstellten, ging die Rechtsanwältin mit Manuskript zum Rednerpult, um für sich zu werben und um die Stimmen ihrer Parteifreude zu bitten. Bei diesen kam die angezettelte Aktion nicht gut an. „Die will sich wohl profilieren“, wurde geflüstert. Die Quittung dafür: Da sie nur 12 Stimmen bekam, gehört Tanja Gutte dem neuen Kreisvorstand nicht mehr an, in dem sie vorher vertreten war.

Die neuen stellvertretenden Kreisvorsitzenden heißen: Matthias Graf (57 Stimmen), Eleonore Glaesner (49 Stimmen), Christel Reichenbach (37 Stimmen) und Roland Walter (52 Stimmen).

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