Orthodoxe feiern Osterfest

Nochmal Ostern in Offenbach

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Offenbach - "Christos Anesti - Christus ist auferstanden": Fünf Wochen nach Katholiken und Protestanten feierten die Orthodoxen an diesem Wochenende ihr Ostern.

In Offenbach mit großer Präsenz: Am Freitag bildeten rund 2000 orthodoxe Gläubige aus der gesamten Region die Prozession durch den Stadtteil Tempelsee. In ihrer Osternacht vom 4. Mai auf den 5. Mai wurden doppelt so viele Teilnehmer geschätzt, die sich an der Kirche im Gersprenzweg hinter dem geschmückten Kreuz versammelten.

Laut Verantwortlichen der Gemeinde waren noch nie so viele Menschen bei hiesigen Ostergottesdiensten dabei: Der große Zuspruch hängt wohl damit zusammen, dass in jüngster Zeit viele Griechen ihrer krisengeschüttelten Heimat den Rücken gekehrt und sich im Rhein-Main-Gebiet angesiedelt haben. Dass Ostern im Osten und im Westen fast nie gleichzeitig gefeiert wird, erklärt sich durch unterschiedliche Kalender: Die Orthodoxen beziehen sich auf den alten von Julius Cäsar, die anderen Christen auf den späteren des Papstes Gregor.

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