Vollsperrung aufgehoben

Keine Bomben im Baustellenbereich der A3

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Experten untersuchten in der vergangenen Nacht die A3 bei Offenbach.

Offenbach/Obertshausen - Auf der etwa sechs Kilometer langen A3-Baustelle haben Experten vergangene Nacht nach Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg gesucht. Die Autobahn war komplett gesperrt. Es gibt jedoch ein positives Ergebnis.

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Nach der Bombensuche an der Autobahn Köln-Würzburg (A3) ist die Vollsperrung wieder aufgehoben. Experten untersuchten in der vergangenen Nacht auf einem rund sechs Kilometer langen Abschnitt zwischen dem Autobahnkreuz Offenbach und der Anschlussstelle Obertshausen 54 Verdachtsstellen auf Blindgänger. „Das Ergebnis: Es befinden sich keine Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg im Baustellenbereich“, teilte die Sprecherin des Straßen- und Verkehrsmanagements Hessen Mobil, Simone Reus, heute Morgen mit. Etwa um vier Uhr war der Einsatz mit vier Spezialbaggern abgeschlossen.

Bilder von der Bombensuche vergangene Nacht

Keine Bomben in A3-Baustelle gefunden

Anstelle vom Bomben fanden die Experten lediglich metallische Gegenstände wie Baustahl, Eisenträger oder Kabel, die vermutlich beim Bau der Autobahn in den 1950er Jahren dort liegen gelassen wurden. Bei der Kontrolle wurde zunächst der Asphalt an den Verdachtsstellen frei geschnitten und dann vorsichtig ausgehoben. Die A3 gehört zu den Hauptverkehrsadern in Deutschland. Erst Mitte August wurde auf dem Streckenabschnitt eine britische Fliegerbombe gefunden, die kontrolliert gesprengt werden musste.

A3 nach Bombensprengung gesperrt (Archiv)

dpa

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