OF-Woche: Unterm Strich Zufriedenheit

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Offenbach - Drinnen bestens. Und draußen? Bis auf den Sonntag auch nicht schlecht. Es ist eine vom Dauerregen am Abschlusstag bestimmte Bilanz, welche die Akteure und Organistoren gestern ziehen. Von Matthias Dahmer

Eindeutig profitiert vom Sauwetter am Sonntag haben am Ende jene, die Aktionen und Angebot in ihren Geschäften anbieten konnten. So zieht Stefan Becker, Geschäftsführer des Modehauses M. Schneider, ein „erstaunliches“ Resumee. Lief es am Sonntag zu Beginn schleppend, so war es „zwischen 16 und 19 Uhr richtig gut“, bilanziert er. Man sei knapp unter dem Sonntag des Vorjahres geblieben, und was die Offenbacher Woche ingesamt angehe, sei sein Haus gegenüber 2011 „deutlich im Plus“.

Ähnliches berichtet Kaufhof-Chefin und Gewerbevereins-Vorsitzende Christiana Baudach: Im Prinzip sei für den Kaufhof das Vorjahres-Niveau erreicht worden, wenngleich das Wetter am Sonntag sicher viele davon abgehalten habe, überhaupt in die Stadt zu kommen. Dass in der Galeria die Kassen geklingelt haben, führt sie nicht zuletzt auf die angebotenen Aktionen zurück. Schade findet Christiana Baudach, dass die Stände im Freien am Sonntag nicht auf ihre Kosten kamen.

Bilder von der Offenbacher Woche 2012

Roxxbusters bei der Offenbacher Woche

Für Heiko Wagner, Center-Manager im KOMM, war der Sonntag hinsichtlich der Frequenz, aber auch umsatztechnisch ein Erfolg. Er habe mit den Mietern im Einkaufszentrum gesprochen, und alle hätten sich zufrieden geäußert. „Außerdem hat es allen Spaß gemacht“, sagt Wagner, der gleichzeitig bedauert, dass nicht alle eine solche Bilanz ziehen können.

Dazu gehören jene, die am Sonntag mehr oder weniger unter freiem Himmel auf Besucher hofften. „Denen hat es natürlich in die Kasse geregnet“, formuliert Gewerbevereins-Vize Klaus Kohlweyer. Doch alle seien Profis genug, um zu wissen, dass dafür niemand verantwortlich zu machen sei. Werbung und Organisation hätten gestimmt, darauf komme es den meisten an, so Kohlweyer. Zudem seien der Freitag und der Samstag super gelaufen.

Wegen des Regens, sagt Kohlweyer, seien nur wenige Auftritte, etwa die der Stadtgarde, ausgefallen. Auch die Bestücker der Automeile hätten verständlicherweise ein wenig früher abgebaut.

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