Kommunalwahl

Masterplan: Zustimmung bei der SPD

Offenbach - Bei einer Versammlung des Bieberer Ortsvereins der Sozialdemokraten loben die Politiker den Masterplan als ein parteiunabhängiges Gemeinschaftsprojekt.

„Es ist ein starkes Zeichen, dass so viele Menschen am Offenbacher Masterplan mitgewirkt haben“, findet Tobias Lauterbach von der SPD Bieber. „In welcher Kommune arbeiten über Parteigrenzen hinweg sonst hunderte Bürger an der künftigen Stadtgestaltung mit?“ Anlass war eine Versammlung des SPD-Ortsvereins, bei der Parteifreund Dr. Harry Neß über seine Erfahrungen mit Prozess und Ergebnissen des Masterplans berichtete, an dem er mitgearbeitet hat. Schwerpunkte des Masterplans sind Wohnen und Wirtschaft besonders in Kaiserlei, Nordend und Innenstadt. Diese Stadtteile stellen laut Neß einen Korridor dar, „in dem jeweils modifiziert die Stadtverordneten ihre Beschlüsse zur Stadtentwicklung künftig fällen“.

Ein großes Plus sei die Planung neuen Wohnraums. In dem Zusammmenhang setzt sich die SPD Bieber für eine angemessene Zahl sozial geförderter Wohnungen unter Einbeziehung genossenschaftlicher Modelle ein. Gelobt werden nach Sichtung der geleisteten Detailarbeit besonders das Vorhaben, in der Innenstadt eine Hochschule für Druck und Medien zu gründen, die mit der Hochschule für Gestaltung (HfG) verzahnt werden kann. Dies unterstützt nach Ansicht des Vorstandsmitglieds Susanne Jörn die Ansiedlung von Kreativwirtschaft und jungen Unternehmen der Medienindustrie.

Ticker zur Kommunalwahl in Offenbach

In der abschließenden Diskussion hoben Teilnehmer neben inhaltlichem Lob vor allem den Vorbildcharakter des Verfahrens unter breiter Beteiligung kompetenter Bürger hervor. (mt)

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