Pandemie

Corona-Zahlen schnellen in die Höhe: Offenbach schränkt Kita-Betrieb ein

Die Stadt Offenbach reagiert in den Kitas auf die steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus. (Symbolbild)
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Die Stadt Offenbach reagiert in den Kitas auf die steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus. (Symbolbild)

Die rapide steigenden Corona-Infektionszahlen zwingen nun auch die Kitas in Offenbach zum Handeln. Der Regelbetrieb wird eingeschränkt. Was Eltern jetzt wissen müssen.

Offenbach – Die drastisch steigenden Infektionszahlen mit dem Coronavirus zwingen nun viele Eltern in Offenbach zum Umplanen. Wie die Stadt am Montag (10.01.2022) mitteilte, gehen die Kindergärten in Offenbach in den eingeschränkten Regelbetrieb über. Damit reagiert der Eigenbetrieb Kindertagesstätten Offenbach (EKO) auf die rasante Ausbreitung der Omikron-Variante.

Kinder können ihre Einrichtungen ab Montag (10.01.2022) nur noch von 8 Uhr bis 16 Uhr besuchen. Die sogenannten Randzeiten von 7 bis 8 Uhr und von 16 bis 17 Uhr (in Ausnahmefällen bis 19 Uhr) entfallen, teilte die Stadt mit. Die Trennung der Kita-Gruppen und damit das Minimieren des Infektionsrisikos könne mit den derzeit vorhandenen Personalkapazitäten nicht mehr gewährleistet werden, hieß als zur Begründung der Maßnahme.

Corona in Offenbach: Einhaltung der Corona-Regeln in Kitas nicht möglich

Im normalen Regelbetrieb werden in den Randzeiten Kinder aus verschiedenen Gruppen gemeinsam betreut. Bei einer strikten Gruppentrennung ist das nicht mehr möglich. Zwar zeigte sich Offenbachs Bürgermeisterin und Gesundheitsdezernentin Sabine Groß trotz der Einschränkungen „erleichtert, dass wir den Regelbetrieb aufrecht halten können“. Die Einhaltung der Corona-Regeln sei in einer Kita aber nicht möglich. „Kinder können und sollen keinen Abstand von 1,5 Metern zueinander und zu ihren Erzieherinnen und Erziehern einhalten und eine Maske tragen. Deshalb setzen wir auf das Reduzieren von Kontakten“, sagte Groß.

„Für Eltern, die auf die Betreuung angewiesen sind, ist die mit der strikten Gruppentrennung einhergehende Reduktion der Betreuungszeiten eine Entscheidung mit Folgewirkung im Beruf und Alltag. Allerdings reduziert die Einhaltung der strikten Gruppentrennung das Risiko erheblich, dass im Infektionsfall ganze Einrichtungen geschlossen werden müssen. Damit wird also auch dem temporären kompletten Wegfall des Betreuungsangebotes vorgebeugt“, sagte EKO-Betriebsleiter Roberto Priore.

Corona in Offenbach: Eingeschränkter Regelbetrieb in Kitas bis März 2022

Wie die Stadt Offenbach weiter mitteilt, müssen Eltern, die für ihre Kinder die Beitragsstufen V (bis zu 44,5 Wochenstunden) und VI (bis zu 50 Wochenstunden) gebucht haben, lediglich den Beitrag für die ihnen angebotene Betreuungsstufe bezahlen.

Der eingeschränkte Regelbetrieb in den Kitas in Offenbach soll laut Angaben der Stadt vorerst bis Ende März 2022. Sollte sich die Lage vorher entspannen oder die Forderung nach einer strikten Gruppentrennung zurückgenommen werden, werde auch der EKO versuchen, wieder die Regelbetreuungszeiten anzubieten. (esa/pm)

Die Stadt Offenbach gilt derzeit als Corona-Hotspot. Damit gehen verschärfte Maßnahmen einher.

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