Stadt weist auf bisherige Hürden und Mangel hin

Corona-Tests beim Hausarzt geplant

Coronavirus - Test
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Im Zuge des Corona-Falls an der Albert-Schweitzer-Schule erläutert der Magistrat die Schwierigkeit, die bislang symptomfreien Mitschüler testen zu lassen.

Offenbach – Im Zuge des Corona-Falls an der Albert-Schweitzer-Schule (wir berichteten) erläutert der Magistrat die Schwierigkeit, die bislang symptomfreien Mitschüler testen zu lassen und kritisiert zugleich den bundesweiten Mangel an Testmöglichkeiten. „Bislang werden grundsätzlich nur Menschen mit Symptomen getestet. Ohne die Beharrlichkeit des Gesundheitsamts würden die Schülerinnen und Schüler überhaupt nicht getestet werden“, betont Gesundheitsdezernentin Sabine Groß. Das Gesundheitsamt habe zunächst versucht, das in Frankfurt stationierte Corona-Mobil für die Tests direkt an die Schule zu bekommen. Die Kassenärztliche Vereinigung (KV) setze dies aber für andere Zwecke ein, ergänzt Oberbürgermeister Dr. Felix Schwenke. „Natürlich würden wir auch gerne ein Testzentrum in Offenbach haben. Die Festlegung der Standorte trifft aber nicht die Stadt. Deshalb begrüßen wir den aktuellen Vorschlag der KV, dass alle Hausärzte in Offenbach spezielle Infektionssprechstunden einrichten und Corona-Tests durchführen“, erklärt der OB. „Wenn es der KV gelingt, diese Idee umzusetzen, dann kann jeder zum Arzt seines Vertrauens. Das wäre ideal. Einige Hausärzte testen aber auch jetzt schon“, so Schwenke.

Er ärgert sich zugleich über den weiterhin bestehenden Mangel an Tests, während Profifußballer trotzdem getestet würden. Das Problem besteht aber überall, nicht nur in Offenbach.

Als erste Kommune in Hessen setzt das Stadtgesundheitsamt eine Webapplikation ein und betreut damit rund 60 Personen per SMS oder E-Mail. Diese erhalten einen Link und tragen dort Symptome ein. Wenn Symptome gemeldet werden, erfolgt ein Anruf vom Gesundheitsamt.  mad/pso

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