Mit Klage gedroht 

Osthafenbrücke spült mehr Verkehr in Kaiserleikreisel

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Osthafenbrücke: Offenbach drohte mit einer Klage.

Offenbach (mad) - Fast wäre Offenbach zum Bremser des neuen Bauwerks geworden.

Grund: Die Osthafenbrücke wird mehr Verkehr in den auf Offenbacher Gemarkung liegenden und schon jetzt überlasteten Kaiserleikreisel spülen, und Frankfurt war bis zum Jahresanfang nicht bereit, sich an den Umbaukosten für den Verkehrsknoten zu beteiligen.

Die Offenbacher drohten deshalb damit, gegen den Brückenbau vor Gericht zu ziehen. Eine Klage, so die Einschätzung von Juristen, hätte das Bauvorhaben zwar nicht stoppen, dafür aber erheblich verzögern können.

Bilder vom Brückenschlag

Brückenschlag in Frankfurt

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Ende Februar trafen die beiden Städte dann doch eine Finanzierungsvereinbarung zum Umbau des Kaiserleikreisels. Unter der Beteiligung von Land und Bund soll der Kreisel in den nächsten drei Jahren für rund 16 Millionen Euro durch zwei Kreuzungen ersetzt werden. Derzeit fahren täglich rund 65 .000 Fahrzeuge durch den Kreisel. Nach einer Modellberechnung ist im Jahr 2020 mit 79 .000 zu rechnen.

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