Erster Versuch für dauerhaften Verzicht 

Weniger Ampeln angepeilt

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Offenbach - Es ist eine Erfahrung, die wohl jeder Autofahrer schon mal gemacht hat: Wenn die Ampel ausgeschaltet ist, läuft der Verkehr besser.

So will auch ein Arbeitskreis, bestehend aus den städtischen Fachämtern, der Polizei, den Verkehrsbetrieben, der Verkehrswacht sowie einzelnen Interessenverbänden, prüfen, ob im Stadtgebiet auf einzelne Ampeln dauerhaft verzichtet werden kann.

Erstes Versuchsobjekt ist die Anlage am Knotenpunkt Seligenstädter Straße/Otto-Scheugenpflug-Straße in Bieber-Waldhof. Sie wird am 30. September abgeschaltet und zunächst abgedeckt. Der Verkehr soll über einen längeren Zeitraum beobachtet werden. Langfristig sei geplant, die Ampel vollständig abzubauen, heißt es. Weiterhin soll zur Verbesserung des Verkehrsflusses an den Fußgängerübergängen auf der Mühlheimer Straße, an der Kekuléstraße sowie nahe der Memeler Straße auf die Intervallschaltungen verzichtet werden. Fußgänger erhalten nur noch bei Bedarf Grün. Vor dem Werktor II der Firma MAN Roland ist dies bereits so eingerichtet. 

(mad)

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