Perfekt auch nach 90 Minuten

Friseurmeisterin analysiert Haarschnitte von Fußballern

Perfekt auch nach 90 Minuten
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Fußballer und ihr Haupthaar: Da liegen viele nicht auf einer Länge. Friseurmeisterin Martina Acht aus Offenbach beurteilt sechs aktuelle Beispiele.
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Rico Schmitt, Kickers Offenbach: „Classic Style. Ein Kurzhaarschnitt für den seriösen Business-Mann. Das ganze könnte man unter Einsatz von Styling-Produkten viel trendiger gestalten!“
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Dante, Bayern München: „Wow – back to the roots. Dieser Look ist absolut Siebziger-Jahre-Stil. Der Afro steht ihm super! Eine Alternative wäre nur ein wirklicher Kurzhaarschnitt, da seine Haarstruktur und Naturwelle zum Aufbäumen neigt“, findet Weltmeisterin Martina Acht.
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Marco Reus, Borussia Dortmund: „Sein Look ist absolut trendy. Er sieht aus wie der perfekte Schwiegersohn! Vielleicht sollte er seine Frisur mit Pintol tauschen – alles andere ist wohl Tarnung. Und er könnte in aller Ruhe seinen Führerschein machen…“
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Benjamin Pintol, Kickers Offenbach: „Typisch Iro-Look und Bad-Boy- Frisur.“ Martina Acht fände es aber attraktiver, wenn er den „Iro“ nicht so steil aufstellt oder sogar mal glatt, mit Scheitel, ins Gesicht hängt.
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Roger Schmidt, Bayer Leverkusen: „Die Lieblingsfrisur von Männern meiner Generation – länger und voller gehalten und nach hinten frisiert mit Gel. Mein Vorschlag wäre, alles etwas stufiger und fransiger zu schneiden und das Haar zum Gesicht zu frisieren – eher à la James Blunt!“
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Sebastian Rode, ehemals Kickers Offenbach, jetzt Bayern München. Das Urteil der Top-Friseurin lautet: „George Clooney lässt grüßen. Diese Kurzhaarfrisur ist bei sportlichen Männern sehr beliebt – sehr einfach zu pflegen und unter Einsatz von Gel und Wax sehr flexibel im Styling.“

Offenbach -  Fußballer setzten in Sachen Haupthaar Trends. Was die Frisur über ihren Träger verrät, erläutert die Offenbacher Friseurmeisterin Martina Acht an sechs Beispielen. Von Martin Kuhn

Legendär ist der Satz von Moderator Bela Rethy: „Das da vorn, was aussieht wie eine Klobürste, ist Valderrama.“ Profifußballer und ihre Frisuren – ein Thema, das abseits des Platzes bewegt und beschäftigt. Und die Träger zu Stilikonen werden lässt. Junge Kicker und solche, die es einmal werden wollen, lassen sich nur allzu gern von den Platzhirschen inspirieren. Aktuell sind auch in der Offenbacher Innenstadt rasierte Seiten und langes Deckhaar schwer angesagt – allerdings nicht bei jedermann.

„Ich habe doch nicht den Meisterbrief, um so etwas zu schneiden“, lehnt es ein Friseur ab, den oft zitierten Proletenlook in seinem Salon anzubieten. Oder kurz und knapp: „Nicht bei mir!“ Für ihn und einige gestandene Kollegen ist vielmehr ein gepflegtes Äußeres gefragt. Und das Frauenherzen höher schlagen und Männer zum Nachfrisieren in die Salons gehen lässt, möchte man hinzufügen. Was aber ist der passende Schnitt fürs Fußballerhaupt? Die Redaktion hat ein paar (typische) Beispiele zusammengetragen und einmal einer absoluten Expertin zur Beurteilung vorgelegt: Martina Acht.  Die Offenbacherin beurteilt rechtzeitig zum Saisonfinale in den verschiedenen Profi- und Amateurligen sechs markante Köpfe. Sie selbst frisiert in der absoluten Spitzenklasse. Mit bereits 22 Jahren eröffnete sie als selbstständige Friseurin ihren Salon an der Ludwigstraße 83. Nur sieben Jahre später folgte als Höhepunkt – nach der Deutschen Meisterschaft – der Weltmeistertitel im Team.

Martina Acht ist tätig als Landesfachbeiratsleiterin, Modesprecherin des Zentralverbands der Friseure, Modebeauftragte des CAT (Verband der Künste und Techniken der Friseure), Modebeauftragte für Deutschland im internationalen Verband Haute Coiffure Française (HFC). National und international ist die Wahl-Offenbacherin für das Unternehmen L’Oreal für Shows und Seminare unterwegs. Mit Tochter Josephine ist inzwischen die vierte Generation der Friseurfamilie Acht aktiv.

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