Großeinsatz der Feuerwehr in Offenbach

Brand in Mehrfamilienhaus: Fünf Menschen verletzt

Offenbach – Ein Brand in einem Mehrfamilienhaus an der Lilistraße in Offenbach hat am Samstag gegen 2 Uhr einen Großeinsatz der Feuerwehr ausgelöst. Das Feuer war in einer Wohnung des fünfgeschossige Hauses ausgebrochen, fünf Menschen wurden dabei verletzt.

Was war geschehen? Um zirka 2 Uhr gingen zeitgleich mehrere Notrufe bei der Feuerwehr Offenbach ein und meldeten ein Feuer im fünfgeschossigen Mehrfamilienhaus an der Lilistraße in Offenbach, teilte die Feuerwehr in Offenbach mit. In einer Wohnung im zweiten Obergeschoss brannte es im Küchenbereich. Das war die erste Rückmeldung der eintreffenden Feuerwehr. Sie sah dort dichten schwarzen Rauch, der aus einem Fenster entwich und in den Nachthimmel entschwand.

Die Feuerwehr versorgte fünf Menschen wegen des Verdachts auf eine Rauchgasvergiftung. Ein 44-jähriger Bewohner der betroffenen Wohnung und seine 38-jährige Ehefrau wurden wegen des Verdachts einer Rauchgasintoxikation in ein Krankenhaus gebracht. Wegen der starken Rauchentwicklung brachte die Feuerwehr weitere 28 Personen vorübergehend in einem Bus der Offenbacher Verkehrsbetriebe (OVB) unter. Diese durften nach Einsatzende wieder in ihren Wohnungen zurück.

Die wichtigsten Notruf-Nummern

Feuerwehr kann Feuer eindämmen

Die Bewohner der Brandwohnung mussten vorübergehend anderweitig untergebracht werden, weil die Wohnung derzeit nicht bewohnbar ist. Die Feuerwehr löschte den Brand im Innenangriff und leitete umfangreiche Lüftungsmaßnahmen ein. Das Feuer griff nicht auf andere Räume der Wohnung oder eine Nachbarwohnung über. 

Bei der Begehung des Brandortes stellte sie fest, dass in der Küche der betroffenen Drei-Zimmer-Wohnung aus bislang nicht bekannten Gründen vermutlich ein Wäschetrockner in Brand geraten war und das Feuer im weiteren Verlauf die Küche erfasst hatte, berichtet die Polizei Südosthessen.

Hoher Sachschaden

Der durch die Feuerwehr geschätzte Sachschaden beträgt 50.000 Euro, erklärte die Polizei. Im Einsatz befanden sich unter anderem 27 Einsatzkräfte der Feuerwehr und sieben Rettungswagen. Die Einsatzmaßnahmen waren um 3.30 Uhr abgeschlossen. (chw)

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