Fachfirma wird gesucht

Hallenboden in Anne-Frank-Schule ist auszubessern

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Die Turnhalle der Anne-Frank-Schule wurde zeitweise als Notunterkunft für Flüchtlinge genutzt.

Offenbach - Das große Putzen geht weiter: Sowohl in der Edith-Stein- als auch in der Anne-Frank-Sporthalle sind Reinigungsfirmen nach wie vor tätig.  Von Martin Kuhn

Ob beide Hallen nach den Herbstferien für Schule und Vereine wieder zur Verfügung stehen, bleibt jedoch fraglich. Beide Hallen dienten ab Mitte September gut drei Wochen lang als Notunterkunft für Flüchtlinge. Eher schlecht sieht’s für die kleinere der beiden Turnhallen aus – die Anne-Frank-Schule. Laut Stadtsprecher Matthias Müller muss dort an einigen Stellen der Boden erneuert werden. Die Verwaltung ist auf der Suche nach einer Fachfirma und vor allem nach einem passenden Termin. „Das ist bislang ungewiss, leider“, bedauert Matthias Müller.

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Weitaus optimistischer ist er für die Stein-Schule, ohne allerdings einen genauen Termin zu nennen. „Wir sind optimistisch, dass das bis Ende der Ferien funktioniert.“ Das wäre der kommende Freitag, 30. Oktober. Dabei drängt die Zeit. In der dunklen Jahreszeit trainieren etwa Jugendfußballer verstärkt in den Offenbacher Hallen, da die (Rasen-)Plätze im Winterhalbjahr gesperrt sind.

Bilder: Einblicke in die Notunterkünfte für Flüchtlinge

Diese Problematik greift der Landessportbund als große Interessenvertretung auf. In einer offiziellen Erklärung hat sich der Lsb Hessen zu einer toleranten und weltoffenen Gesellschaft sowie zur Flüchtlingshilfe bekannt. Enthalten ist aber auch der Appell an die Verantwortlichen, die Arbeit von Sportvereinen und -verbänden auf diesem Gebiet unbürokratisch zu unterstützen und die Nutzung von Sportstätten als Flüchtlingsunterkünfte auf ein Minimum zu begrenzen.

„Wir müssen gemeinsam alles tun, damit Trainings-, Sport und Spielbetrieb der Sportvereine regulär durchgeführt werden können. Nur so kann der Sport dauerhaft seine integrative Wirkung zum Wohl aller vollumfänglich entfalten“, heißt es.

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