Vielerorts Feuer in Hessen

Brände halten Feuerwehr an Silvester in Atem – Großeinsatz an Krankenhaus

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Neun Einsätze sind die Bilanz der Feuerwehr Hanau in der Silvesternacht. Unter anderem brannte ein Unterstand für Mülltonnen.

Feuerwehr und Polizei sind an Silvester und Neujahr in Hessen im Dauereinsatz. In Offenbach und Hanau gibt es zahlreiche Brände.

  • Feuerwehr und Polizei an Silvester und Neujahr in Hessen im Dauereinsatz 
  • Zahlreiche Brände in Hanau, Darmstadt, Offenbach, Rodgau und Neu-Isenburg 
  • Eine Übersicht der Ereignisse

Update vom Mittwoch, 01.01.2020, 15.53 Uhr: Neun Einsätze sind die Bilanz der Feuerwehr Hanau in der Silvesternacht. Das teilt die Feuerwehr mit.

Unter anderem brannte ein Auto am Freiheitsplatz, das die Polizei aber schon vor Eintreffen der Feuerwehr löschen konnte. Ein vermeintlicher Dachstuhl-Brand im Gesundheitszentrum des St.-Vinzenz-Krankenhauses löste einen Großeinsatz aus. Es stellte sich laut Feuerwehr aber heraus, dass die Heizung unter dem Dach wegen des Wetters mehr Dampf entwickelte als normal, sodass es aussah wie ein Feuer. 

Auch ein Unterstand für Mülltonnen in der Büdinger Straße in Hanau stand laut Feuerwehr in Vollbrand. Zudem kam es zu vier „Kleinfeuern“ im Stadtgebiet, hauptsächlich handelte es sich dabei um brennende Müllcontainer.

Rodgau: Brand von Carport – Feuerwehr löscht schnell

Update vom Mittwoch, 01.01.2020, 15.16 Uhr: In der Neujahrsnacht ist die Feuerwehr bei einem Brand in Rodgau (Landkreis Offenbach) im Einsatz gewesen. An der Fichtenstraße in Rodgau-Dudenhofen brannte gegen 1 Uhr ein Carport. Das Feuer griff auf ein Wohnhaus über, die Feuerwehr konnte den Brand am Wohnhaus jedoch schnell löschen. Unter dem Caport befanden sich zwei Autos, die der Brand komplett zerstörte. Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist noch unklar. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Feuerwehr in Darmstadt in Silvesternacht im Einsatz 

Update vom Mittwoch, 01.01.2020, 14.29 Uhr: Die Feuerwehr in Darmstadt ist in der ersten Nacht des Jahres zu 18 Einsätzen ausgerückt. Bei den Einsätzen gab es keine Verletzten. Neben einem Feuer auf einem Balkon an einem Hochhaus in Eberstadt brannten über das Stadtgebiet verteilt insgesamt drei Fahrzeuge und mehrere Müllcontainer. Unterstützt wurde die Berufsfeuerwehr von zusammen 25 Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren Innenstadt, Arheilgen und Eberstadt. Der Rettungsdienst wurde zu 56 Notfällen gerufen, auch hier gab es keine schwereren Verletzungen.

Erstmeldung vom Mittwoch, 01.01.2020, 11.37 Uhr: Offenbach/Darmstadt/Neu-Isenburg – An Silvester und Neujahr haben Feuerwehr und Polizei in Hessen viel zu tun gehabt. In Offenbach, Darmstadt und Neu-Isenburg erlebten die Einsatzkräfte eine unruhige Nacht. Eine Übersicht.

Offenbach: Feuerwehr fährt 19 Einsätze in der Silvesternacht

In Offenbach ereigneten sich in der Silvesternacht 19 Einsätze, zu denen die Feuerwehr ausrücken musste. Es brannten fünf Pkw an vier verschiedenen Einsatzstellen. Außerdem waren Müllbehälter, Altkleidercontainer sowie Unrat in Brand geraten und mussten von der Feuerwehr gelöscht werden, teilte diese mit. Auf das Café Barrio wurde zudem ein Brandanschlag verübt.

Neben der Berufsfeuerwehr waren auch die drei Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Offenbach von den ehrenamtlichen Helfern alarmbereit besetzt worden. Phasenweise waren sie komplett im Einsatz.  An keiner der vorgenannten Einsatzstellen wurden Personen verletzt. Für den Rettungsdienst war es eine Silvesternacht mit normalem Einsatzaufkommen.

Neu-Isenburg: Feuerwehr rückt kurz nach Neujahr das erste Mal aus

In Neu-Isenburg im Landkreis Offenbach führte der erste Einsatz im Jahr 2020 die Feuerwehr um 0.06 Uhr in die Bahnhofstraße. Auf einem Balkon hatte sich, möglicherweise durch einen Feuerwerkskörper, der Inhalt eines Blumenkübels entzündet. Da der Bewohner nicht zu Hause war, wurde der Kübel aus einer Drehleiter heraus mit kleinem Löschgerät nachgelöscht. Der Einsatz der 14 Helfer, die mit zwei Fahrzeugen angerückt waren, war um 0.35 Uhr beendet.

In den darauffolgenden Stunden galt es noch in der Stieglitzstraße im Stadtteil Gravenbruch in Neu-Isenburg und in der Hugenottenallee jeweils einen Müllbehälter zu löschen. Eine „Brandnachschau“ im Bereich Anny-Schlemm-Straße verlief dagegen ergebnislos. Zwischenzeitlich hatte die Brandmeldeanlage in der Küche des „Güterbahnhofs“ in der Carl-Ulrich-Straße in Neu-Isenburg am Neujahr aus unklarer Ursache Alarm geschlagen. Kurzzeitig wurden erhöhte CO-Werte festgestellt, weshalb der Versammlungsraum geräumt wurde. Die Werte sanken allerdings innerhalb kurzer Zeit wieder ab.

Darmstadt: Autos stehen in Flammen - Hoher Schaden am Neujahrsmorgen

In Darmstadt standen am frühen Neujahrsmorgen (01.01.) gegen 1 Uhr vier Autos in der Darmstädter Havelstraße und Kirschenallee in Flammen. Aus bisher nicht bekannter Ursache gerieten in der Havelstraße ein BMW, in der Kirschenalle drei Klein-Lkw/Sprinter auf dem Gelände einer Autovermietung in Brand. An dem BMW entstand ein Sachschaden von zirka 5000 Euro, die drei Klein-Lkw wurden völlig zerstört. Der entstandene Sachschaden beläuft sich hier auf zirka 120.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen wird die Kriminalpolizei der Polizeidirektion Darmstadt-Dieburg übernehmen.

Kurz nach Beginn des neuen Jahres, am Mittwoch (01.01.2020) um 00.08 Uhr, meldete ein Nachbar in Griesheim im Landkreis Darmstadt-Dieburg einen Dachstuhlbrand an einem gegenüberliegenden Wohnhaus in der Schöneweibergasse. Die drei Bewohner, ein Ehepaar mit seinem 12-jährigem Kind, hatten das Gebäude bei Eintreffen der Rettungskräfte bereits verlassen. Der 34-jährige Mann hatte sich beim Löschversuch eine leichte Brandverletzung an der Hand zugezogen und musste deswegen in ein Krankenhaus in Darmstadt gebracht werden.

Griesheim: Haus ist nach Brand unbewohnbar

Das Haus in Griesheim ist vorerst nicht bewohnbar. Die Frau und das Kind sind für die Nacht bei Bekannten untergekommen. Die Löscharbeiten der Feuerwehr Griesheim dauerten insgesamt mehr als zwei Stunden. Der entstandene Sachschaden wird auf circa 50.000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache werden am Donnerstag (02.01.2020) durch die Kriminalpolizei weitergeführt. 

chw

Nachdem in der Leibnitzschule in Offenbach Reizgas „oder ähnliches“ versprüht wurde, müssen 35 Kinder von drei Notärzten untersucht werden.

In Offenbach hat die Feuerwehr jüngst bei einem Brand in einem Wohnhaus die Leiche einer Frau entdeckt. Die Polizei äußert sich.

Bei einem anderen Brand in Offenbach wird eine Person vermisst - die Feuerwehr rückt mit Atemschutztrupps an. 

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