Mieterwechsel im KOMM-Center

M.Schneider schließt Gerry-Weber-Filiale

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M.Schneider schließt Gerry-Weber-Filiale.

Im KOMM-Center am Aliceplatz stehen weitere Veränderungen bevor: Sowohl das Modegeschäft Gerry Weber als auch Schuh-Frank geben ihre Flächen im Erdgeschoss auf.

Offenbach – Center-Managerin Julia Steinmetz betont: „Es gibt keine Leerstände, beide Flächen sind bereits wieder vermietet.“ In die bisherige Gerry-Weber-Filiale wird Steinmetz zufolge das Bekleidungsgeschäft Only einziehen. Den Eigentümern des Schuhhauses Frank gehört im KOMM auch der Schuh-Sport-Palast im Obergeschoss – sie wollen ihr Sortiment künftig auf der Fläche des zweitgenannten Ladens bündeln.

Wo sich derzeit noch Frank befindet, wird derselbe Mieter einziehen, der auch die zuvor von der Buchhandlung Thalia belegten beiden Etagen neben dem Haupteingang übernimmt. Wie bereits berichtet, handelt es sich dabei um die Bekleidungskette New Yorker.

„Ende Juli, Anfang August läuft unser zehnjähriger Mietvertrag aus“, erläutert Stefan Becker, Geschäftsführer des Modehauses M. Schneider, zu dem auch der Gerry-Weber-Laden im KOMM gehört. Im Januar stellte die Muttergesellschaft „Gerry Weber International AG“ beim Amtsgericht Bielefeld Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung. „Daher können wir mit ihr gerade keine mittelfristigen Verträge machen“, erklärt Becker.

Mietvertrag mit dem KOMM läuft aus

Er habe sich entschlossen, den Mietvertrag mit dem KOMM auslaufen zu lassen. „Danach werden wir erst einmal gucken, wie sich alles entwickelt, und uns neu orientieren.“ Wie die Neuorientierung genau aussehen werde, lasse sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht sagen. Die Verfügbarkeit von neuen Räumen bereitet Becker jedenfalls keine Sorge. „In Offenbach entstehen zur Zeit viele neue Flächen.“

Ein fliegender Wechsel wird’s am bisherigen Standort im Einkaufszentrum am Aliceplatz allerdings nicht gerade. „Eine kurze Umbauphase wird es geben“, kündigt Center-Managerin Julia Steinmetz an. „Aber wie gesagt: Es ist kein Leerstand. Es dauert einfach nur noch ein bisschen.“  

VON MARIAN MEIDEL

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