„OB vor Ort“

Horst Schneider besucht Senefelder-Quartier

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Das regt die Bewohner im Senefelder-Quartier auf: Schmierereien an Hauswänden, gekappte und bislang nicht nachgepflanzte Bäume, ramponierte Gehwege. Am Montag hört sich Oberbürgermeister Horst Schneider Klagen an – aber gern auch Lob.

Offenbach -  Schöne  Gründerzeithäuser, kurze Wege, attraktives Umfeld für Studierende und Kreative. Das sind die positiven Seiten. Aber eine sogenannte Bürgerwerkstatt brachte auch die negativen Dinge im Senefelder-Quartier zur Sprache: Zu viel Verkehr und Müll, zu wenige Grünflächen und Aufenthaltsorte. Das wird der Oberbürgermeister wohl auch am kommenden Montag zu hören bekommen.

In der Reihe „OB vor Ort“ kommt Horst Schneider am Montag um 19 Uhr in den Offenbacher Süden. Im Ladengeschäft Artefakt, Starkenburgring 4, gibt er von 19 bis 21 Uhr Auskünfte zu geplanten und bereits umgesetzten Projekten zwischen Bahndamm und Sportzentrum Rosenhöhe. Unterstützt wird das Stadtoberhaupt von weiteren Mitarbeitern aus der Verwaltung, die bei Bedarf detaillierte Antworten auf Fragen geben können.

Mehr als 12 .000 Menschen leben in den Bezirken Friedrichsweiher und Rosenhöhe. Etwa 30 interessierte Anwohnerinnen nutzten seinerzeit die Bürgerwerkstatt, um Ideen und Vorstellungen für ihren Stadtteil zu sammeln, um über Alltagsleben und Stadtgestaltung zu diskutieren. Ebenfalls im Fokus stand der Hauptbahnhof: Auch hier waren Ideen für die Zukunft gefragt. Die Teilnehmer erarbeiteten konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Lebensqualität im Stadtteil: von Verkehrsberuhigung und der Sanierung von Gehwegen und Straßen über die Begrünung von Innenhöfen bis hin zu mehr Treffpunkten im Viertel, mehr kulturellen Begegnungsorten und insgesamt mehr Aufenthaltsqualität.

Eine Gruppe erklärte explizit ihre Bereitschaft, sich für die Gestaltung ihres Viertels zu engagieren, etwa bei Aktionstagen für mehr Sauberkeit. Die Ergebnisse des Abends fließen in das integrierte Handlungskonzept für die Entwicklung des Stadtteils ein, das bis Mitte 2016 erarbeitet und anschließend den Stadtverordneten zum Beschluss vorgelegt werden soll. Ein Protokoll der Bürgerwerkstatt ist in Kürze auch auf den Internetseiten der Stadt Offenbach nachzulesen.

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