CDU kritisiert Brachfläche vor Nikolauskirche

Ödnis in Biebers Herzstück

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Wo einst schöne Blumen blühten, herrscht Tristesse: Die zentral gelegene Fläche vor der katholischen Kirche wurde dieses Jahr nicht bepflanzt. Die CDU will den Grund wissen.

Bieber - Der Vorstand des CDU-Stadtbezirksverbandes Bieber hat bei seiner jüngsten Sitzung den aktuellen Zustand der Fläche vor der Katholischen Kirche, dem ehemaligen Bieberer Rathaus, thematisiert.

Die Mitglieder wundern sich darüber, dass, obwohl die übliche Pflanzzeit vorbei ist, die Fläche in diesem Jahr noch nicht vom ESO bepflanzt wurde. „Ich hoffe nicht, dass an diesem für Bieber wichtigen Platz künftig gespart werden soll“, so Egbert Färber, Stellvertretender Vorsitzender der CDU Bieber. Färber und seine Kollegen aus dem Bieberer CDU-Vorstand machen darauf aufmerksam, dass dieser für Bieber bedeutsame Ort nicht der Verwahrlosung überlassen werden dürfe. Nach dem Ostendplatz sei der Platz vor der St.-Nikolaus-Kirche eine wichtige Begegnungsstätte für Gottesdienstbesucher, Ausgangspunkt für Prozessionen und kirchliche Hochzeiten.

Der CDU-Vorstand macht auch auf die historische Bedeutung dieser Fläche, bisher als sehr schön gepflegtes Blumenbeet aufmerksam. Eine Tafel an der Mauereinfassung der Fläche erinnert an das Rathaus der ehemals selbstständigen Gemeinde Bieber an dieser Stelle. Die Bieberer Christdemokraten bitten die Kollegen der CDU-Fraktion in der Offenbacher Stadtverordnetenversammlung, den Magistrat offiziell zu befragen, warum die Fläche noch nicht bepflanzt wurde und wie künftig damit umgegangen werden soll.

„Wenn ich sehe, dass sogar die Grünstreifen zwischen den Fahrbahnen am Odenwald- und Spessartring vom ESO bepflanzt werden, dann haben wir in Bieber kein Verständnis dafür, dass eine wichtige zentrale Stelle ungepflegt bleiben soll“, sagt Färber abschließend. (vs)

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