Großeinsatz in Offenbach

Leibnizschule: Feuerwehr rückt zu Massenanfall von Verletzten aus

Die Leibnizschule in Offenbach: Hier musste die Feuerwehr zu einem Großeinsatz anrücken.
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Die Leibnizschule in Offenbach: Hier musste die Feuerwehr zu einem Großeinsatz anrücken.

Nachdem in der Leibnizschule in Offenbach Reizgas „oder ähnliches“ versprüht wurde, müssen 35 Kinder von drei Notärzten untersucht werden.

  • Feuerwehr rückt zu Großeinsatz an Leibnizschule aus
  • Einsatzleiter sieht „Massenanfall von Verletzten 10“ in Offenbach
  • 35 Kinder durch „Reizgas oder ähnliches“ verletzt

Offenbach - Am Mittwochmorgen gegen 11.20 Uhr ging der Notruf bei der Leitstelle der Feuerwehr Offenbach ein. Die Schulleitung der Leibnizschule in Offenbach meldete, dass im Schulgebäude vermutlich Reizgas oder ähnliches versprüht worden sei. Mehrere Schüler klagten über gesundheitliche Beschwerden. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich etwa 300 Schüler an der Schule.

Als die Feuerwehr und der Rettungsdienst an der Leibnizschule in Offenbach eintrafen, befanden sich die meisten Schüler auf dem Schulhof. Mehrere Schüler klagten über Atemwegsreizungen.

Offenbach: Feuerwehreinsatz zu „Massenanfall von Verletzten 10“ erhöht

Nachdem sich der Einsatzleiter vor Ort einen Überblick über die Situation verschafft hatte, wurde der Einsatz in Offenbach zu einem „Massenanfall von Verletzten 10“ (MANV 10) erhöht. Damit wurde eine ausreichende Alarmierung von Rettungswagen und Notärzten sichergestellt, die sich dann im Rettungsmittelhalteplatz und im Bereitstellungraum auf dem Pausenhof der Leibnizschule in Offenbach sammelten.

Insgesamt wurden letztendlich 35 Kinder von drei Notärzten in Offenbach untersucht. Drei Kinder mussten zur weiteren Abklärung in umliegende Kliniken transportiert werden.

Offenbach: Feuerwehr setzt spezielle Messtechnik ein

Die Feuerwehr ging im Gebäude der Leibnizschule in Offenbach mit spezieller Messtechnik vor, um den Gefahrstoff zu identifizieren. Das Reizgas hatte sich zu diesem Zeitpunkt aber bereits so weit verdünnt, dass mit der vorhandenen Messtechnik kein Nachweis mehr möglich war. Mit weiteren Messungen konnte die Feuerwehr Offenbach ausschließen, dass noch eine Gefährdung gegeben ist. 

Mit abschließenden Lüftungsmaßnahmen beseitigte die Offenbacher Feuerwehr dann auch die letzten Geruchsbelästigungen durch das Gas. Anschließend konnten die Schüler und Schülerinnen in ihre Klassenräume zurückkehren.

Einsatz in Offenbach: Polizei lobt Lehrer

Insgesamt kam es zu keinen lebensgefährlichen Verletzungen. Die Lehrer der Leibnizschule hätten ihre Schülerinnen und Schüler vorbildlich im Griff, so dass zu keinem Zeitpunkt Panik ausbrach und der gesamte Einsatz ruhig und zielgerichtet ablaufen konnte, wie die Feuerwehr Offenbach lobt.

Tobias Möllers

Nach dem Brandanschlag auf das Café Barrio in Offenbach tappt die Polizei im Dunkeln. Denn ein wichtiger Zeuge ist verschwunden.

Einmal im Jahr müssen sich alle Feuerwehrmänner und -frauen, die zum Tragen eines Atemschutzgerätes ausgebildet sind, einer Atemschutzübung unterziehen. Und die hat es in sich.

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