Offenbach

Offenbach: Leinenpflicht im Wald geplant

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Müssen im Wald wohl bald angeleint werden: Offenbacher Hunde.

Die Offenbacher Rathauskoalition will Wildtiere vor Hunden schützen.

Die Koalition aus CDU, Grünen, FDP und Freien Wählern will im Offenbacher Stadtwald einen ganzjährigen Leinenzwang einführen. Ein entsprechender Antrag steht auf der Tagesordnung der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 14. November.

Grund für den Schritt ist der Wunsch der Koalition, einen ganzjährigen Schutz der Wildtiere im Stadtwald zu ermöglichen. Bislang seien die Tiere nur während der Brut- und Setzzeit von Mitte März bis Ende Juli durch Leinenpflicht davor geschützt von Hunden aufgestöbert zu werden, heißt es in dem Antrag.

Schon jetzt gelten in Offenbach viele einschränkende Regelungen für Hundehalterinnen und -halter. An vielen Orten müssen Hunde schon jetzt an der Leine geführt werden – unter anderem in allen öffentlichen Anlagen, in zusammenhängend bebauten Gebieten, bei Veranstaltungen und in den Naturschutzgebieten „Rumpenheimer und Bürgeler Kiesgruben“ und im „Erlensteg von Bieber“. Im Martin-Luther-Park sowie im Badebereich des Schultheis-Weihers ist das Ausführen von Hunden komplett verboten.

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Das Ordnungsamt führt in Kooperation mit den Stadtwerken und dem Stadtservice zudem immer wieder Informationskampagnen zum Thema Hundehaltung durch. So weisen an bis zu 60 Stellen im Stadtgebiet regelmäßig Plakate darauf hin, dass es 100 Euro kostet, wenn man die Hinterlassenschaften seines Hundes nicht sofort entfernt. fab

Den Infoflyer „Rund um den Hund“ der Stadtwerke Offenbach.

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