Magistrat soll Markierung auf dem Humboldtschulhof erläutern

CDU fragt: Ist die Zahl der Leitpfosten unumgänglich?

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Erregt kommunalpolitische Aufmerksamkeit: die Markierungsreihe der Feuerwehrzufahrt an der Humboldtschule.

Offenbach - Die „Landebahn“ auf dem Hof der Offenbacher Humboldtschule ist jetzt auch parlamentarisches Thema. Unsere Zeitung hatte berichtet, wie dort der Verlauf von Rasenpflastersteinen markiert ist, auf denen die Feuerwehr im Brandfall das schwere Drehleiterfahrzeug sicher positionieren kann.

Die CDU-Fraktion macht die Installation zum Inhalt einer Anfrage an den Magistrat. „Abgesehen davon, dass die Schulkinder im Spielen durch diese Feuerwehrmarkierung eingeschränkt werden, bezweifle ich, dass eine solche Anzahl von Markierungspfosten überhaupt notwendig ist“, schreibt Vize-Fraktionschef Roland Walter. Seines Wissens gibt es keinerlei Vorschriften, „Aufstellflächen für Hubrettungsfahrzeuge“ mit derart vielen Pfosten zu markieren. Walter legt ein Merkblatt der Feuerwehr Düsseldorf bei, das auch für Offenbach Gültigkeit habe: Möglich wäre es demnach etwa, Leitpfosten auf einer Seite alle 15 Meter im Versatz zur gegenüberliegenden Seite zu setzen.

CDU-Mann Walter will unter anderem wissen: Auf welchen Vorgaben basiert die Aufstellung dieser Leitpfosten beziehungsweise deren Zahl? Wie viele Pfosten wurden dort insgesamt gesetzt, ist deren Zahl demzufolge unumgänglich? Wer hat die Aufstellung dieser Pfosten veranlasst? Wer hat die Aufstellung ausgeführt? Welche Kosten sind für die Aufstellung, getrennt nach Material- und Arbeitskosten, entstanden? Ist eine ähnliche Aufstellung von Markierungsreihen für andere Offenbacher Schulen vorgesehen, wenn ja, für welche?

Leserbilder: Die schönsten Plätze in Offenbach Teil 1

tk

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